24.06.2017

Kalte Getränke Woher kommt der Kopfschmerz?

"Hirnfrost" – kennen Sie dieses Phänomen? Sie trinken etwas Eisgekühltes und bekommen plötzlich einen stechenden Kopfschmerz. Was dahinter steckt.

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Bei Hitze stürzt man ein kaltes Getränk hinunter – und schon schießt ein stechender Schmerz in den Kopf. Die ­Erklärung von US-Forschern: Als Reaktion auf den Temperaturreiz erweitern sich die Gefäße in Rachen und Gaumen, sodass schlagartig mehr Blut ins Gehirn gelangt. Das erhöht den Druck schmerzhaft, berichten sie im FASEB Journal.

 
24.06.2017, Bildnachweis: iStock/Lev Dolgatshjov

23.06.2017

Gehirn Jucken steckt an

Beginnt unser Gegenüber sich zu kratzen, fangen wir selbst auch damit an. Experimente an Mäusen zeigen, wie das zustande kommt.

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Sehen wir andere gähnen, gähnen wir mit. Doch nicht nur, wenn jemand den Mund weit aufsperrt, wirkt das ansteckend. Auch Jucken überträgt sich schon beim bloßen Anblick. ­Anders als beim Gähnen hat das aber nichts mit Empathie zu tun, wie US-Forscher jetzt in einem Mäuse-Experiment herausfanden. Sahen die Nager Filme, in denen sich Art­genossen kratzen, begannen sie bald auch selbst damit. Wie die ­Wissenschaftler in Science berichten, sind daran Juck­signale schuld, die das Gehirn beim Zuschauen aussendet.

 
23.06.2017, Bildnachweis: istock/simarik

22.06.2017

Alter Kinder verlängern das Leben

Elternsein bedeutet Stress. Dennoch wirken sich die Kleinen anscheinend positiv auf die Lebenserwartung aus.

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Ausschlafen? Monatelang undenkbar. Auf die Babyzeit folgt die Trotzphase – und irgendwann auch noch die Pubertät. Elternsein bedeutet Stress. Dennoch wirkt es sich offenbar positiv auf die Lebenserwartung aus. Wer Kinder hat, lebt länger, berichten Forscher im Journal of Epidemiology & Community Health.
Die Wissenschaftler des Karolinska-Instituts in Stockholm untersuchten Daten von 1,4 Millionen Menschen, die zwischen 1911 und 1925 in Schweden geboren wurden. Das Ergebnis: 60-jährige Väter dürfen im Schnitt auf 1,8 mehr Lebensjahre hoffen als Kinderlose gleichen Alters. 60-jährige Mütter leben statistisch gesehen 1,5 Jahre länger als Frauen ohne Nachwuchs. Ob Mädchen oder Junge, ist dabei egal.

 
22.06.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

21.06.2017

Essstörung Wird Anorexie vererbt?

Möglicherweise spielen auch die Gene eine Rolle, ob eine Frau an Magersucht erkrankt.

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Magersucht (Anorexie) gilt als eine der bedrohlichsten psychia­trischen Störungen. Ob eine junge Frau daran ­erkrankt, ist womöglich auch eine Sache des Erbguts. Forscher der Universität von San Diego (USA) ent­­wickelten ein Stammzellen-Modell, mit dem die ­genetischen Faktoren sowie die molekularen und ­zellulären Mechanismen der Magersucht erstmals auch im Labor genau untersucht werden können.

 
21.06.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

20.06.2017

Magen-Darm-Trakt Neuer Ansatz gegen Gallensteine?

Ein bestimmter Rezeptor beeinflusst das Gleichgewicht zwischen Cholesterin, anderen Blutfetten und Gallensäure. Wird er aktiviert, bilden sich weniger Gallensteine.

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Gallensteine entfernen lassen oder nicht, ist heute noch für viele Patienten die Frage. An einer Möglichkeit, die Steine nicht erst entstehen zu lassen, forschen Pharmazeuten aus China. Dabei scheint ein bestimmter Rezeptor im Zellkern mit dem Namen CAR eine Rolle zu spielen. Er beeinflusst das Gleichgewicht von Cholesterin, anderen Blutfetten und Gallensäure. Wurde er stimuliert, bildeten sich im Labortest etwa zwei Drittel Gallensteine weniger. Das berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift The American Journal of Pathology.

 
20.06.2017, Bildnachweis: istock / Nerthus

19.06.2017

Ernährung Warum schmecken Tomaten oft fad?

Eigentlich könnten die roten Früchte so lecker sein – doch häufig ist das Aroma einfach wässrig. Forscher sind diesem Dilemma auf den Grund gegangen.

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Schön rot, die Tomate, lecker sieht sie aus. Leider trügt der Eindruck häufig. Beißt man hinein, schmeckt die Frucht vor allem ­wässrig. Warum das so ist, wollten Forscher der Universität von Florida (USA) herausfinden. Bei Genanalysen von Tomaten stellten sie fest, dass in vielen modernen Züchtungen Erbgutvarianten für wichtige flüchtige Aromen fehlen. Künftig könnte man diese ­Bestandteile wieder in die Zucht ­ein­beziehen. In wenigen Jahren könnten Tomaten dann ­so gut schmecken wie früher.

 
19.06.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

17.06.2017

Brustkrebs Das Risiko für einen Rückfall senken

Ein gesunder Lebensstil, und vor allem körperliche Aktivität, vermindert die Gefahr erneut an einem Tumor in der Brust zu erkranken.

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Die Angst, dass der Tumor wiederkommt, belastet wohl jede Frau, die an Brustkrebs erkrankt war. Eine Änderung des Lebensstils kann das Risiko für ein sogenanntes Rezidiv verringern, fanden die Wissenschaftlerinnen Julia ­­Hamer und Ellen Warner in einer Studienanalyse heraus, die im Canadian Medical Association Journal veröffentlicht wurde. Körperliche Aktivität senkt die Gefahr demnach am wirkungsvollsten. Außerdem wichtig: Außer bei Untergewicht während und nach der Therapie nicht zunehmen! Übergewicht und Rauchen erhöhen das Risiko für ein Wiedererstarken des ­Tumors.

 
17.06.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

17.06.2017

Brustkrebs Das Risiko für einen Rückfall senken

Ein gesunder Lebensstil, und vor allem körperliche Aktivität, vermindert die Gefahr erneut an einem Tumor in der Brust zu erkranken.

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Die Angst, dass der Tumor wiederkommt, belastet wohl jede Frau, die an Brustkrebs erkrankt war. Eine Änderung des Lebensstils kann das Risiko für ein sogenanntes Rezidiv verringern, fanden die Wissenschaftlerinnen Julia ­­Hamer und Ellen Warner in einer Studienanalyse heraus, die im Canadian Medical Association Journal veröffentlicht wurde. Körperliche Aktivität senkt die Gefahr demnach am wirkungsvollsten. Außerdem wichtig: Außer bei Untergewicht während und nach der Therapie nicht zunehmen! Übergewicht und Rauchen erhöhen das Risiko für ein Wiedererstarken des ­Tumors.

 
17.06.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

16.06.2017

Blutzucker Abends lieber was Leichtes essen

Wer einen gestörten Zuckerstoffwechsel hat, verzichtet am Abend besser auf kohlenhydratreiche Kost.

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Zum Abendessen ein großer Teller Pasta? Nur für gesunde Menschen zu empfehlen! Patienten mit einer Zuckerstoffwechselstörung (Prädiabetes) sollten abends nach einer Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung auf kohlenhydratreiche Kost verzichten. Sie wirkt sich ungünstig auf den Blutzuckerspiegel aus.

 
16.06.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

15.06.2017

Krebs Entwarnung für die "Pille"

Eine Studie mit über 40.000 Frauen ergab: Die Antibabypille erhöht das Tumorrisiko nicht dauerhaft.

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Hormonelle Verhütung erhöht das Tumorrisiko auf lange Sicht nicht, schreiben Forscher der Uni von Aberdeen (Schottland) im American Journal of Obstetrics and Gynecology. Sie analysierten die Daten von mehr als 40.000 Frauen, die bis zu vier Jahrzehnte lang erhoben wurden.
Zwar ist das Risiko für Brust- und Gebärmutterhalskrebs während der Einnahme leicht erhöht. Doch nach Absetzen der "Pille" sinkt es binnen fünf Jahren auf Normalwert. Wer sie einnimmt, weist ein geringeres Risiko für Eierstock-, Dickdarm- und Gebärmutterschleimhautkrebs auf. Das Thromboserisiko wurde in der Studie nicht untersucht.

 
15.06.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

14.06.2017

Gesundheit Weniger Schlaf, mehr Fehltage

Immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen und fehlen deshalb in der Arbeit. Die Gründe sind vielfältig.

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Jeder zehnte Erwerbstätige in Deutschland leidet an chronischer Schlaflosigkeit; auch Einschlaf- oder Durchschlafprobleme treffen mittlerweile rund 80 Prozent der 35- bis 65-Jährigen, wie der Gesundheitsreport 2017 der DAK-Gesundheit ergab. Seit 2005 nahmen die Fehltage wegen Schlafstörungen um 77 Prozent zu.
Die Gründe dafür sind zum Beispiel berufliche Unsicherheit, ständige Erreichbarkeit für den Arbeitgeber in der Freizeit, zu wenige Pausen, Termin- und Leistungsdruck am Arbeitsplatz sowie zu viele Stunden vor Computer und Fernseher.

 
14.06.2017, Bildnachweis: iStock/JHorrocks

13.06.2017

Medikamente Wie entsorgt man Schmerzpflaster?

Wohin mit verbrauchten Pflastern? Normalerweise dürfen sie in den Hausmüll. Was Sie dabei beachten sollten.

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Zur Bekämpfung starker Schmerzen kann der Arzt Stoffe aus der Gruppe der Opioide verordnen. Bei der Gabe als Pflaster dringt der Wirkstoff nach und nach durch die Haut. Je nach Präparat muss der Patient das Pflaster alle drei oder vier Tage oder auch wöchentlich wechseln. Doch wohin mit verbrauchten Pflastern?
Grundsätzlich können gebrauchte Schmerzpflaster nach Rücksprache mit der Apotheke über den Hausmüll entsorgt werden. Das Pflaster enthält jedoch auch nach der Anwendung noch beträchtliche Mengen an Wirkstoff, die für kleine Kinder gefährlich werden können. Daher sollten Sie es in der Mitte falten, bevor Sie es wegwerfen.

 
13.06.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

12.06.2017

Autofahren Badeschlappen ungeeignet

Ein Test zeigt: Wer sich in Schlappen hinters Lenkrad setzt, geht ein Risiko ein.

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Forscher der Leuphana-Universität in Lüneburg haben im Simulator gezeigt, wie gefährlich Autofahren in Bade­latschen mit Zehensteg ist. Die Zeit, die ein Schlappenträger vom Erkennen einer Gefahr bis zum Bremsen benötigt, ist deutlich länger als mit festen Schuhen. Zudem verfehlten Studienteilnehmer mit Schlappen in plötzlichen Gefahren­situationen mindestens einmal das Bremspedal, ein knappes Drittel rutschte einmal vom Pedal ab.

 
12.06.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

10.06.2017

Nette Gesten Das kleine Glück im Alltag

Wer seinem Partner immer wieder etwas Aufmerksamkeit schenkt, ist selbst glücklicher, sagen Forscher.

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Dem anderen spontan etwas Arbeit abnehmen oder ihn mit einem Essen überraschen. Wer seinen Partner oder seine Partnerin mit teilnahmsvollen Gesten überrascht, ist selbst auch glücklicher. Das fanden laut dem Fachblatt Emotion Forscher der Universität von Rochester (USA) heraus. 175 Paare führten dazu zwei Wochen lang Tagebuch über entsprechende Gesten und das seelische Wohlbefinden. Ergebnis: Aufmerksam sein macht glücklich.

 
10.06.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Goodshot

09.06.2017

Medikamente Magenbeschwerden vermeiden

Manche Arzneimittel können auf den Magen schlagen. Was dann hilft.

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Ihr Medikament bereitet Ihnen Magenbeschwerden? Vor allem Antirheumatika, aber auch Eisenpräparate und manche Antibiotika können die Magenschleimhaut reizen. Die Lösung: Eisenpräparate oder Antirheumatika können Sie zu einer Mahlzeit nehmen statt auf nüchternen ­Magen. Aber Vorsicht: Bei manchen Antibiotika kann dies zum Wirk­verlust führen. Problematisch ist es auch, die Magen-Nebenwirkung durch säurebindende Mittel zu bekämpfen, denn diese blockieren bei vielen Antibiotika die Wirkung. Besprechen Sie die Gegenmaßnahmen daher auf alle Fälle in der Apotheke. Bei Antirheumatika kann der Arzt ein Mittel zum Magenschutz verordnen.

 
09.06.2017, Bildnachweis: istock/gStockstudio

08.06.2017

Forschung LED-Licht lässt Mücken kalt

Glühbirnen scheinen für Insekten anziehender zu sein als LED-Lampen, zeigt eine Studie.

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Im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln sind LED-Lampen nicht nur sparsamer – sie ziehen auch weniger Stechmücken an. Das fanden Forscher der Universität Bristol (Großbritannien) heraus. Das Ergebnis ihrer Studie, die im Fachblatt Ecology and Evolution erschien, war eindeutig: 80 Prozent der Stechmücken umschwirrten Glühbirnen, 15 Prozent Energiesparlampen und nur zwei bis drei Prozent die LED. Erklärung: Glühbirnen locken die Blutsauger mit Wärme an, Energiesparlampen durch geringe Mengen UV-Licht.

 
08.06.2017, Bildnachweis: istock/Enola Brain

07.06.2017

Schöne Lippen Der perfekte Mund

Für ideale Lippen soll es eine Formel geben.

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Ist die Oberlippe nur halb so dick wie die Unterlippe, hat man den ideal geformten Mund. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Journal JAMA Facial Plastic Surgery ver­öffentlichte Studie der Universität von Kalifornien (USA). Die Forscher zeigten 150 Probanden Fotos von Frauen weißer Hautfarbe mit computer­veränderten Lippenformen. Das Ergebnis: eine Definition schöner Lippen. Sie nehmen eine Fläche von exakt 9,6 Prozent im unteren Drittel des Gesichts ein und weisen ein Verhältnis von 1 zu 2 auf.

 
07.06.2017, Bildnachweis: Thinkstock/hemera

06.06.2017

Konzentration Musik lenkt Männer ab

Ob Musik die Aufmerksamkeit beeinträchtigt, scheint eine Frage des Geschlechts zu sein.

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Egal ob bei der Arbeit, beim Sport oder beim Lernen: Dank Smartphone ist Musik heute überall dabei. Aber stört sie nicht die Konzentration? Das wollten Forscher des Imperial College London herausfinden und kamen zu einem überraschenden Ergebnis: Männer lassen sich von Musik ablenken, Frauen nicht. Bei der Studie, die im Medical Journal of Australia erschien, machten 352 Teilnehmer ein Geschicklichkeitsspiel und hörten dabei Musik. Während Frauen konstant gleiche Ergebnisse erzielten, unterliefen den Männern häufiger Fehler.

 
06.06.2017, Bildnachweis: istock/Srdjan Pav

05.06.2017

Gesünder essen Fotos als Ernährungshilfe

Wer seine Speisen knipst, profitiert eventuell stärker von einer Ernährungsberatung.

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Wer sein Essen fotografiert, kann mehr erreichen, als andere in den sozialen Medien zu unter­halten. Solche Fotos könnten auch Ernährungs­beratern und Ärzten helfen, meinen Wissenschaftler der Oregon State University (USA) im Fachblatt Nutrients. Die sogenannte bildbasierte Ernäh­rungs­erhebung zeige klarer, was Herz-­Kreislauf- oder Diabetes-Patienten tatsächlich ­essen. Zudem würden sich die Patienten selbst mehr Gedanken über ihre Ernährung machen.

 
05.06.2017, Bildnachweis: iStock/skynesher

03.06.2017

Starkes Kreuz Rückentipps für den Haushalt

Bügeln, putzen, wischen kann auf den Rücken gehen. Mit ein paar Tricks schonen Sie Ihr Kreuz.

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1. Bügeln: Stehen Sie aufrecht mit geradem Rücken. Damit das Gewicht besser verteilt wird, empfiehlt sich eine breitbeinige Position. Das gilt auch beim Abwaschen.
2. Wischen: Beim Saubermachen mit Mopp, Schrubber oder Besen am besten eine Schrittstellung einnehmen. Das Gewicht möglichst oft von einem Bein auf das andere verlagern.
3. Putzen: Benutzen Sie ergonomische Haushaltshelfer, zum Beispiel Geräte mit Teleskop-Stiel beim Fensterputzen.
4. Heben: Wenn Sie schwere Lasten bewegen müssen, am besten erst mal Gewicht reduzieren. Also zum Beispiel den Wäschekorb nur zur Hälfte füllen. Mit beiden Armen nah am Körper tragen. Nicht auf dem Boden abstellen, sondern auf einem Stuhl. Beim Hochheben immer in die Hocke gehen.

 
03.06.2017, Bildnachweis: istock/andresr

02.06.2017

Dosieraerosole Richtig inhalieren

Werden Arzneimittelsprays falsch angewendet, passt die Wirkstoffdosis womöglich nicht mehr.

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Die korrekte Anwendung von Dosieraerosolen über­fordert viele Patienten. Häufiges Problem: die Koordination von Einatmen und Auslösen des Arzneimittelsprays. Fehler, die dabei gemacht werden, wirken sich besonders stark aus. Eine US-Studie, veröffentlicht im Journal of Aerosol Medicine und Pulmonary Drug Delivery, zeigt: Die Menge an Wirkstoff, die in der Lunge ankommt, schwankt um 23 Prozent. Patienten sollten sich regelmäßig von ihrem Apotheker die richtige Benutzung zeigen lassen, vor allem wenn sie ein neues Medikament bekommen haben.

 
02.06.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte

01.06.2017

Urlaub Checkliste: Reiseapotheke

Welche Medikamente sollten Sie im Urlaub dabei haben? Wichtige Tipps finden Sie in der Checkliste Reiseapotheke der Apotheken Umschau.

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Krank am Strand? Keine schöne Vorstellung. Wer nichts dabei hat, muss dann Medikamente vor Ort kaufen. Doch wer versteht schon einen Beipackzettel auf ägyptisch oder portugiesisch? Deshalb ist es besser, die wichtigsten Arzneien und Verbandmaterialien von zu Hause mitzunehmen.
Was sollten Sie alles dabei haben? Die Checkliste: Reiseapotheke, die Sie auf dem Titel der aktuellen Apotheken Umschau finden, listet die wichtigsten Medikamente und Mittel zur Wundversorgung auf. Einfach abhaken – damit Sie nichts vergessen, und Fehlendes in der Apotheke besorgen. Auch unter au-checkliste.de gibt es die entsprechenden Infos.
Schönen Urlaub!

 
01.06.2017, Bildnachweis: W&B/Felix Schneider

31.05.2017

Forschung Warum wir kurzsichtig werden

Wissenschaftler haben neue Hinweise, wie Kurzsichtigkeit entsteht.

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Forscher aus Chicago (USA) haben Zellen entdeckt, die wohl ein altes Rätsel lösen: Sie regeln das Längenwachstum des Auges – das entscheidet darüber, ob ein Mensch kurzsichtig wird. Ist der Augapfel zu lang, liegt der Brechpunkt des Lichts vor der Netzhaut, es entsteht ein unschar­fes Bild. Der neu entdeckte Zelltyp reagiert empfindlich auf Licht. Das könnte erklären, warum Kinder, die viel im Freien sind, seltener kurzsichtig werden. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt Current Biology veröffentlicht. Die Wissenschaftler versuchen nun, das für die Zellfunktion wichtige Gen zu finden, um damit ein Medikament gegen Kurzsichtigkeit zu entwickeln.

 
31.05.2017, Bildnachweis: istock/Pixelfit

30.05.2017

Obst und Gemüse Mehr hilft mehr

Täglich fünf Portionen Obst und Gemüse sollten wir der Gesundheit zuliebe essen. Noch besser wären zehn Portionen, zeigt eine neue Studie.

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Die empfohlene Tagesration Obst und Gemüse liegt bei fünf Portionen. Als wäre das für viele Menschen nicht bereits Herausforderung genug, ­liefert nun eine Studie aus Großbritannien einen neuen Hinweis: Zehn Portionen am Tag sollen die Gefahr für Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs und frühen Tod noch deutlicher verringern als fünf. Zehn Portionen entsprechen etwa 800 Gramm. Eine Portion sind zum Beispiel drei gehäufte Ess­löffel gekochtes Gemüse oder ein Apfel. Wie Wissenschaftler des Imperial College London im International Journal of Epidemio­logy schreiben, ließen sich auf diese Weise weltweit jedes Jahr schätzungsweise 7,8 Millionen vorzeitige Todesfälle verhindern.

 
30.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

29.05.2017

Hoher Blutdruck Resistent ist oft der Patient

Bessert sich der Blutdruck trotz Medikamenten nicht, kann das eine einfache Ursache haben.

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Lassen sich hohe Blutdruckwerte trotz medikamentöser Behandlung nicht senken, so liegt das häufig an mangelnder Therapietreue der Patienten, berichten Forscher um Dr. Peter Blankestijn vom Univer­sity Me­dical Center Utrecht (Niederlande) im Fachmagazin ­Hypertension. Rund 60 Prozent nahmen ihre Medikamente nicht wie ärztlich verordnet ein. Und 20 Prozent schluckten kein einziges ­davon. Nur einer von fünf Patienten war also tatsächlich ­medikamentös schlecht behandelbar, obwohl Ärzte bei allen 139 Studienteilnehmern eine sogenannte Therapieresistenz diagnostiziert hatten. Patienten, die bestimmte Präparate nicht einnehmen wollen, sollten sich gemeinsam mit dem Arzt Alternativen über­legen. Meist können Wirkstoffe und Dosierungen gefunden werden, um Bluthochdruck erfolgreich zu behandeln, bilanziert Blankestijn seine Ergebnisse.

 
29.05.2017, Bildnachweis: istock/Andrej Popov

27.05.2017

Psychologie Erzähl, was alle kennen!

Menschen hören am liebsten Geschichten, die ihnen schon bekannt sind – behaupten zumindest US-amerikanische Forscher.

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Wer nicht langweilen will, sollte besser eine alte Anekdote erzählen als Abenteuer aus dem Urlaub. Die meisten Menschen sagen zwar, dass Neuigkeiten sie am meisten interessieren. In Tests reagieren sie aber anders, wie Psychologen der Harvard-Universität (USA) im Fachmagazin Psycholo­­gical Science berichten. Am liebsten hören sie demnach Geschichten, die sie schon kennen. Ein Grund sei offenbar, dass viele Menschen miese Erzähler sind. Wenn ihre Zuhörer die berichteten Erfahrungen nicht teilen, kommen sie nicht mit.

 
27.05.2017, Bildnachweis: istock/gpointstudio

26.05.2017

Gehirn Musik trainiert die Sinne

Wer seit Langem ein Instrument spielt, ist reaktionsschneller.

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Musik bringt in Schwung. Das gilt offenbar auch für das Gehirn. Wie ein Experiment von Forschern der Universität von Montreal (Kanada) zeigte, reagieren Menschen, die viele Jahre lang ein Instrument spielen, schneller auf Lärm oder Berührungen. Weil die Reaktionsfähig­keit im Alter stark nachlässt, kann Musizieren gerade dann ein wichtiges Training sein, so die Wissenschaftler in Sciencedirect. Es könnte zum Beispiel helfen, Stürze zu vermeiden.

 
26.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

25.05.2017

Stress Männer reagieren anders als Frauen

Forscher haben festgestellt: Nur bei Männern steigen in einer psychisch belastenden Situation die Stresshormone an. Woran kann das liegen?.

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Unter Zeitdruck Rechenaufgaben lösen – das zerrt bei jedem an den Nerven. Allerdings reagieren Männer und Frauen unterschiedlich auf stressige Situationen, fanden Psychologen der Universität Tübingen heraus: In einem Test stellten sie nur bei Männern einen Anstieg des Stresshormons Kortisol fest.
Beim Stress­empfinden spielen offenbar auch die ­Geschlechtshormone eine Rolle. Bei Männern stieg der Testosteron-, bei Frauen der Progesteronspiegel. Unklar ist, ob Frauen Stress deshalb subjektiv stärker empfinden. Die Wissenschaftler sehen hier noch Forschungsbedarf.

 
25.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/istock

24.05.2017

Superfood Wie gesund ist Kokosöl?

Das exotische Fett soll angeblich sehr gesund sein – doch britische Wissenschaftler sehen das anders.

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Mit­arbeiter der Ernährungsstiftung British Nutrition Foundation haben wissenschaftliche Erkenntnisse zu Kokosöl zusammengetragen. Ihr Fazit: Besonders gesund­heitsfördernd ist das exotische Fett nicht. Es enthält viele gesättigte Fettsäuren, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten steigern – deutlich mehr sogar als Butter. Darüber hinaus erhöht die im Kokosöl reichlich enthaltene Laurinsäure das schädliche LDL-Cholesterin im Blut.

 
24.05.2017, Bildnachweis: istock/aedkais

23.05.2017

Ernährung Gemüse für den Darm

Wer vegetarisch isst, scheint sich vor Entzündungen im Darm schützen zu können – legt zumindest eine große Studie nahe.

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Egal ob Rind, Schwein oder Lamm: Rotes Fleisch ­erhöht wahrscheinlich das Risiko für Entzündungen in krankhaften Ausstülpungen des Dickdarms, sogenannten Divertikeln. Diesen Zusammenhang zeigte eine Studie von Forschern aus Boston (USA). Sie werteten Daten von 51 000 Männern aus. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachblatt Gut.
So hatten Männer, die viel Fleisch verzehrten, ein bis zu 58 Prozent höheres Risiko für Entzündungen der Divertikel als jene, die sich vegetarisch ernährten. Ein Grund dafür könnte sein, dass der Fleischkonsum die Bakterien im Darm ungünstig beeinflusst – und damit auch die Immunantwort sowie die Beschaffenheit der Darmschleimhaut, so die Wissenschaftler.

 
23.05.2017, Bildnachweis: iStock/skynesher

22.05.2017

Augen Brille von der Kasse

Künftig erstatten Krankenversicherer häufiger eine Sehhilfe.

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Bei einer Kurz- oder Weitsichtigkeit von mehr als sechs Dioptrien wird die Sehhilfe künftig von der Kasse bezahlt. Bei Hornhautverkrümmung sind es vier Dioptrien. Darauf weist der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband in Berlin hin, der sich für eine entsprechende Gesetzesänderung starkgemacht hatte.
Seit 2003 hatten gesetzlich Versicherte in Deutschland nur dann Anspruch auf Kostenübernahme, wenn die Sehschärfe mit Brille oder Kontaktlinsen maximal 30 Prozent beträgt. Die neue Regelung tritt in Kraft, sobald das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde.

 
22.05.2017, Bildnachweis: istock/Pixelfit

20.05.2017

Psychotherapie Hilfe bei Depression

Auch wenn Menschen etwas schon über viele Jahre seelisch belastet, hilft ihnen Psychotherapie.

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Auch Depressionen, die die Betroffenen schon früh und oft über viele Jahre belasten, können durch alleinige Psychotherapie gelindert werden. Das zeigt eine Unter­suchung unter Leitung der Universitätskliniken Freiburg und Hamburg-Eppendorf. Es nahmen 268 Patienten teil, die nichtmedikamentös behandelt wurden.
Bei denen, die sich einer spezifischen Therapie unterzogen, die belas­tende Beziehungserfahrungen fokussierte, ließen die depressiven Symptome nach einem Jahr Einzel­therapie (32 Sitzungen) am stärksten nach. 37 Prozent von ihnen hatten nach dieser Zeit keine Beschwerden mehr.

 
20.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

20.05.2017

Psychotherapie Hilfe bei Depression

Auch wenn Menschen etwas schon über viele Jahre seelisch belastet, hilft ihnen Psychotherapie.

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Auch Depressionen, die die Betroffenen schon früh und oft über viele Jahre belasten, können durch alleinige Psychotherapie gelindert werden. Das zeigt eine Unter­suchung unter Leitung der Universitätskliniken Freiburg und Hamburg-Eppendorf. Es nahmen 268 Patienten teil, die nichtmedikamentös behandelt wurden.
Bei denen, die sich einer spezifischen Therapie unterzogen, die belas­tende Beziehungserfahrungen fokussierte, ließen die depressiven Symptome nach einem Jahr Einzel­therapie (32 Sitzungen) am stärksten nach. 37 Prozent von ihnen hatten nach dieser Zeit keine Beschwerden mehr.

 
20.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

19.05.2017

Arztkontakt Treue zahlt sich aus

Haben Menschen einen Hausarzt, müssen sie seltener ins Krankenhaus.

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Ältere Menschen, die regelmäßig ihren Hausarzt aufsuchen, werden seltener
in ein Krankenhaus eingewiesen. Das zeigt eine Studie an 230 000 Patienten in Großbritannien, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde. Die Studienautoren gehen davon aus, dass die Mediziner geeignetere Therapien empfehlen können, wenn sie ihre Patienten gut kennen. Zudem könnten akute Beschwerden frühzeitig behandelt werden.

 
19.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/ iStockphoto

18.05.2017

Medikamente Ohrentropfen richtig anwenden

Die wichtigsten Tipps.

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Auf Haltbarkeit der Tropfen achten.
Fläschchen in der Hand erwärmen.
Kopf zur Seite neigen oder sich auf die Seite legen. (Nach dem Eintropfen fünf bis zehn Minuten so verweilen.)
Ohrmuschel bei Erwachsenen nach hinten oben ziehen, um das Eintropfen zu erleichtern. Bei Kindern die Muschel am Ohrläppchen nach hinten unten ziehen.
Ein Verschluss des Ohrs mit Watte ist nicht unbedingt nötig. Wenn sie verwendet wird, nur ganz leicht einbringen.

 
18.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

17.05.2017

Ernährung Fettes Essen schlägt gleich an

Schon eine einzige sehr fettreiche Mahlzeit wirkt sich negativ auf den Stoffwechsel aus, zeigt eine Studie.

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Eine einzige sehr fettreiche Mahlzeit mit gesättigten Fettsäuren reicht aus, um den Körper vorübergehend für Insulin weniger empfindlich zu machen und den Leberstoffwechsel zu beeinträchtigen. Dies zeigt eine Studie deutscher und portugiesischer Forscher, veröffentlicht in The Journal of Clinical Investigation. Sie hatten gesunden Männern Palmöl zu trinken gegeben, das eine ähnliche Menge an gesättigten Fettsäuren enthält wie eine große ­Portion Pommes frites.

 
17.05.2017, Bildnachweis: iStock / Rapid Eye

16.05.2017

Atembeschwerden Wirklich Asthma?

Nicht immer steckt die Lungenkrankheit hinter Atemproblemen. Forscher sagen: Bei einem Drittel der Patienten fehlen die typischen Befunde.

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Möglicherweise leiden viele erwachsene Asthma-Patienten gar nicht unter der Atemwegserkrankung und könnten demzufolge ohne Medikamente leben. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler aus Ottawa (Kanada). Ihre Studie wurde im Fachmagazin JAMA veröffentlicht.
Die Forscher untersuchten 613 Patienten, die in den zurückliegenden fünf Jahren die Diagnose Asthma erhalten hatten. Ein Drittel von diesen zeigte bei der Prüfung der Lungenfunktion jedoch keine typischen Befunde. Die Krankheit war demnach entweder spontan abgeheilt – oder der Arzt hatte sich bei der Untersuchung geirrt. Das kann vorkommen, da in manchen Fällen andere Herz- und Lungenleiden ähnliche Beschwerden verursachen wie Asthma.
Die Diagnose sollte daher stets sorgfältig gesichert werden, so die Forscher. Die Rate der "falschen" Asthmatiker dürfte in Deutschland ähnlich hoch sein wie in Kanada.

 
16.05.2017, Bildnachweis: istock/OJO Images

15.05.2017

Medikamente Tabletten vergessen?

Was tun, wenn Sie das Arzneimittel nicht eingenommen haben? Die wichtigsten Tipps.

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Die Einnahme von Arzneimitteln zu vergessen ist zwar nicht günstig für den Therapieerfolg – aber meist auch kein Beinbruch, wenn es nicht zu oft passiert. Wichtig ist nur, dass Sie dann das Richtige tun.
Lesen Sie die Gebrauchsinformation. Denn ob und wie lange nach der planmäßigen Einnahme Sie Ihr Medikament nachträglich schlucken können, hängt von der Wirkdauer und dem Einsatzgebiet des Mittels ab.
Unabhängig vom Präparat gilt aber: Nehmen Sie niemals zum Ausgleich bei der nächsten fälligen Einnahme die doppelte Dosis. Das erhöht das Risiko von Nebenwirkungen und verbessert nicht den Erfolg der Therapie.

 
15.05.2017, Bildnachweis: istock/angiii

13.05.2017

Forschung Zeitspur für Schlaganfall

Mit einer neuen Methode wollen Forscher bestimmen, wann sich ein Schlaganfall genau ereignet hat. Das ist wichtig für die Therapie.

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Forscher aus Münster und Lübeck entwickelten ein Verfahren, mit dem sie errechnen können, wann sich ein Schlaganfall ereignet hat. Oft weiß man das nicht, weil Patienten und Angehörige erste Symptome nicht beachtet haben oder weil der Gehirnschlag im Schlaf passierte. Für den Erfolg der Therapie ist das Zeitfenster jedoch entscheidend. Die Mediziner werten Schattierungen aus, die sich bei einer speziellen Methode der Computertomografie zeigen. Daraus berechnen sie Wassereinlagerungen, die einen Hinweis liefern auf die seit dem Schlaganfall vergangene Zeit. Momentan ist dieses Vorgehen für den klinischen Alltag noch zu aufwendig, so die Einschätzung des Koautors der Studie. Die Wissenschaftler arbeiten aber bereits an einer einfacheren Technik.

 
13.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/AbleStock

13.05.2017

Forschung Zeitspur für Schlaganfall

Mit einer neuen Methode wollen Forscher bestimmen, wann sich ein Schlaganfall genau ereignet hat. Das ist wichtig für die Therapie.

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Forscher aus Münster und Lübeck entwickelten ein Verfahren, mit dem sie errechnen können, wann sich ein Schlaganfall ereignet hat. Oft weiß man das nicht, weil Patienten und Angehörige erste Symptome nicht beachtet haben oder weil der Gehirnschlag im Schlaf passierte. Für den Erfolg der Therapie ist das Zeitfenster jedoch entscheidend. Die Mediziner werten Schattierungen aus, die sich bei einer speziellen Methode der Computertomografie zeigen. Daraus berechnen sie Wassereinlagerungen, die einen Hinweis liefern auf die seit dem Schlaganfall vergangene Zeit. Momentan ist dieses Vorgehen für den klinischen Alltag noch zu aufwendig, so die Einschätzung des Koautors der Studie. Die Wissenschaftler arbeiten aber bereits an einer einfacheren Technik.

 
13.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/AbleStock

12.05.2017

Ernährung Abnehmen mit Vollkorn?

Wer auf Vollkornprodukte setzt, verbraucht mehr Kalorien.

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Wer von Weißmehl- auf Vollkornprodukte ­umsteigt, erhöht den täglichen Kalorienverbrauch um durchschnittlich 92 Kilokalorien, ohne sich mehr zu bewegen. Wie Ernährungswissenschaftler im American Journal of Clinical ­­Nutrition schreiben, steigert eine ­vollkorn- und ballaststoffreiche Ernährung den Grundumsatz. Auch die Darmflora wird günstig ­beeinflusst.

 
12.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

11.05.2017

Asthma Raus – bei jedem Wetter!

Menschen mit Asthma oder chronischer Bronchitis sollten sich nicht von schlechtem Wetter von ihrem Spaziergang abhalten lassen.

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Selbst bei ungemütlichem Regenwetter sollten Menschen mit Asthma und chronischer Bronchitis nicht zu Hause bleiben, rät der Bundesverband der Pneumologen. Ein täglicher Spaziergang sei bei jedem ­Wetter empfehlenswert und stärke das Immunsystem. Bei Atembeschwerden wegen kühler, feuchter Luft kann man durch einen Schal oder ein Tuch atmen.

 
11.05.2017, Bildnachweis: iStock/Alvaro Arroyo

10.05.2017

Innere Uhr Camping für Eulen

Wer sich längere Zeit in der Natur aufhält, kann damit möglicherweise seine innere Uhr regulieren.

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Menschliche "Nachteulen" sind oft bis spätabends hellwach und kommen dann morgens nicht aus den Federn. Wie US-Forscher im Fachblatt Current Biology schreiben, könnten die chronobiologischen Spättypen von einem Camping-Wochen­ende profitieren: Studienteilnehmer, die ohne Mobil­­telefone in der Natur gecampt hatten, schliefen im Schnitt zweieinhalb Stunden früher ein als in ihrer gewohnten Umgebung. Außerdem stellte sich bei ihnen der typische Wochenend-Rhythmus – spät ins Bett  gehen und lange ausschlafen – nicht ein. Offenbar hilft die Zeit im Freien der inneren Uhr, sich wieder richtig einzupendeln.

 
10.05.2017, Bildnachweis: iStock/Xyno6

09.05.2017

Nüsse Harte Schale, gesunder Kern

Nüsse können die körpereigene Abwehr unterstützen, fanden Forscher heraus.

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Gute Nachricht für Nussfans: Offenbar reduzieren Nüsse das Wachstum von Krebszellen im Darm. Wie Ernährungswissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Fachmagazin Molecular Carcino­genesis schreiben, unterstützen sie die körper­eigene Abwehr beim Bekämpfen krebserregender Sauerstoffverbindungen. Diesen Effekt zeigten Hasel-, Macadamia- und Walnüsse, sowie Mandeln und Pistazien. Allerdings enthalten Nüsse viele Kalorien, sollten also nur in Maßen verzehrt werden.

 
09.05.2017, Bildnachweis: istock/syolacan

08.05.2017

Psyche Lieber früher Feierabend

Wer zu viel arbeitet, hat eher mit Nervosität und Depressionen zu kämpfen, zeigt ein Studie.

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Vollzeit ist ungesund, ­so eine australische Studie. Wissenschaftler der National­universität in Canberra befragten mehr als 8000 Personen. Dabei zeigte bereits eine Wochenarbeits­zeit von mehr als 39 Stunden schädliche Auswirkungen auf die geistige ­Gesundheit. Die Forscher untersuchten Glück und Zufriedenheit der Probanden. Das Ergebnis: Wer zu viel arbeitet, leidet eher unter gesteigerter Nervosität und Depression. Im Schnitt brachten es Vollzeitbeschäftigte in Deutschland im Jahr 2015 laut Statistischem Bundesamt auf 41,4 Stunden – Überstunden und Wochenendarbeit nicht eingerechnet.

 
08.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

06.05.2017

Kaffee Aber bitte ohne alles!

Wer Kaffee-Getränke mit Zutaten wie Zucker oder Sahne anreichert, nimmt oft vergleichsweise viele zusätzliche Kalorien auf.

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Schwarz hält schlank. Zumindest bei Kaffee. Rund zwei Drittel der Amerikaner, die ihn regelmäßig konsumieren, peppen das Getränk mit Zucker, Sahne, Sirup oder Ähnlichem auf. Dabei nehmen sie pro Tag im Schnitt 69 Kilokalorien mehr zu sich als jene, die ihren Kaffee schwarz trinken. Das geht aus einer im Fachblatt Public Health veröffentlichten Studie hervor. Gerade angereicherte Kaffee-Getränke entsprechen kalorienmäßig oft einer Mahlzeit.

 
06.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

06.05.2017

Kaffee Aber bitte ohne alles!

Wer Kaffee-Getränke mit Zutaten wie Zucker oder Sahne anreichert, nimmt oft vergleichsweise viele zusätzliche Kalorien auf.

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Schwarz hält schlank. Zumindest bei Kaffee. Rund zwei Drittel der Amerikaner, die ihn regelmäßig konsumieren, peppen das Getränk mit Zucker, Sahne, Sirup oder Ähnlichem auf. Dabei nehmen sie pro Tag im Schnitt 69 Kilokalorien mehr zu sich als jene, die ihren Kaffee schwarz trinken. Das geht aus einer im Fachblatt Public Health veröffentlichten Studie hervor. Gerade angereicherte Kaffee-Getränke entsprechen kalorienmäßig oft einer Mahlzeit.

 
06.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

05.05.2017

Herzleiden Frauen unterversorgt?

In Deutschland könnten Frauen bei der Therapie von Herzerkrankungen benachteiligt sein, vermuten Forscher.

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In Deutschland sterben mehr Frauen als Männer an einem Herzleiden. Eine schlechtere Versorgung könnte ein Grund dafür sein, vermuten die Autoren des aktuellen Herzberichts. So betrug der Frauenanteil bei Linksherzkatheter-Untersuchungen im Jahr 2015 nur 35 Prozent, bei Behandlungen der Herzkranzgefäße 28 und bei Bypass-Operationen sogar nur 22 Prozent. Zudem bekommen Männer insgesamt mehr Herz-Kreislauf-Medikamente verschrieben. Ob Frauen allerdings tatsächlich medizinisch benachteiligt werden, müssen weitere Analysen zeigen, meinen die Autoren.

 
05.05.2017, Bildnachweis: iStock/Tomm L.

04.05.2017

Tumortherapie Erfolge gegen Krebs

Verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass die Zahl der Krebstodesfälle abnimmt.

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Um rund ein Viertel sank die Anzahl der Todesfälle durch Krebs in den USA in den vergangenen 25 Jahren. Das ergab jetzt eine Analyse der Amerikanischen Krebs­gesellschaft. So reduzierten Früherkennungs-Untersuchungen und verbesserte Therapien vor allem die Anzahl der Opfer durch Brust-, Prostata- und Darmkrebs; Anti-Tabak-Maßnahmen verringerten die Zahl der Lungenkrebsopfer. In ­Europa gibt es einen ähnlich erfreulichen Trend.

 
04.05.2017, Bildnachweis: PhotoDisc/ RYF

03.05.2017

Übergewicht Immer noch zu dick

In Deutschland wird der Anteil der Menschen mit Übergewicht größer.

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Die Zahl der Erwachsenen in Deutschland mit Übergewicht steigt weiter. 59 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen bringen zu viele Pfunde auf die Waage. Gegen Ende des Berufslebens gilt das sogar für 74 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Dagegen kletterte bei Kindern, die eingeschult werden, der Anteil der Übergewichtigen in letzter Zeit nicht mehr, er war sogar leicht rückläufig.

 
03.05.2017, Bildnachweis: istock/kwanchaichaiudom

02.05.2017

Kortisonsalbe So wirkt sie länger

Wenn Kortisonsalben einmal täglich verordnet wurden, helfen sie manchmal nicht lang genug. Was Apotheker dann raten.

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Oft werden Salben und Cremes mit kortisonähn­lichen Wirkstoffen (Korti­­koiden) – wie vom Arzt ­ver­ordnet – einmal täglich aufgetragen. Was tun, wenn das die Beschwerden nicht für den ganzen Tag lindert? Die Lösung: Wenden Sie mehrmals am Tag eine wirkstofffreie Salbe an, deren Zusammensetzung ansonsten der Kortisonsalbe entspricht. Das mobilisiert Wirkstoff-Moleküle, die in der Hornschicht der Haut eingelagert sind. In der Apotheke sind solche Basissalben ohne Rezept erhältlich. Wenn es keine genau passende gibt, kann man Ihnen dort ein geeignetes Produkt empfehlen.

 
02.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/istock

01.05.2017

Medikamente Was nehme ich da?

Patienten wünschen sich mehr Informationen zu ihren Arzneien von Arzt oder Apotheker.

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Ein Drittel der Bundesbürger möchte gern mehr wissen über die Medikamente, die sie einnehmen. Davon wollen 90 Prozent Infos von einem Arzt und 70 Prozent von einem Apotheker. Das ergab eine Umfrage des Deutschen Gesundheitsmonitors des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller. Menschen, die mindestens drei Präparate verordnet bekommen, haben seit Oktober 2016 Anspruch auf ­einen einheitlichen, schriftlichen Medika­tions­plan. Er soll Angaben zu Wirkstoffen, Dosierung und Einnahmegrund enthalten. Bislang bringt der Plan kaum die erhofften Verbes­se­rungen. Ärzte nutzen ihn zu wenig, um Patienten über die Medikamente gründlich zu informieren, ergab eine Umfrage des Instituts für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung in Düsseldorf.

 
01.05.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

29.04.2017

Partnerschaft Fröhlichkeit macht gesund

Ist der Partner ein positiver Mensch, trägt das dazu bei, dass man selbst gesünder lebt.

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Fröhlichkeit steckt nicht nur an. Sie kann sogar dazu beitragen, dass der Partner gesund bleibt. Das ergab eine im Fachmagazin Health Psychology veröffentlichte Studie. Psychologen werteten die Daten von knapp 2000 Paaren aus. Ergebnis: Mit einem positiven Menschen an der Seite neigten die Testpersonen dazu, mehr Sport zu treiben, und lebten auch sonst gesünder.

 
29.04.2017, Bildnachweis: iStock / Braun S

28.04.2017

Psyche Schrille Eifersucht

Wer sich sehr auffällig anzieht, ist möglicherweise eifersüchtig und sucht so nach mehr Aufmerksamkeit.

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Ein T-Shirt in Pink, dazu eine riesige Sonnenbrille: Wer sich so kleidet, könnte zu Eifersucht neigen. Forscher der Nanyang Technological University in Singapur haben beobachtet, dass Menschen, die ihren Partner misstrauisch beäugen, gern schrille Kleidung kaufen. Der Grund sei ein Hunger nach Aufmerksamkeit, wie die Wissenschaftler im Journal of Consumer Psychology schreiben. Um ihn zu stillen, nehmen Eifersüchtige es sogar hin, durch ihr Äußeres lächerlich zu wirken.

 
28.04.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Wavebreak Media

27.04.2017

Grüne Smoothies Nicht alles roh genießbar

Die Mix-Getränke sind in. Aber nicht jedes Lebensmittel eignet sich als Zutat. Wann Sie aufpassen sollten.

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Grüne Smoothies sind ein Trend-Getränk. Doch nicht alles, was gesund aussieht, darf in den Mixer. Sogar manche an sich essbaren Lebensmittel können roh giftige Stoffe enthalten, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. So sollten Kartoffeln, Bohnen, Auberginen, Rhabarber, Holunder und Maniok gekocht werden, bevor man sie isst. Nicht zum Verzehr eignen sich überdies Blätter und Nadeln von Bäumen sowie Obstkerne, etwa von Äpfeln.

 
27.04.2017, Bildnachweis: istock/sc0rpi0nce

26.04.2017

Abgase Schädlicher Feinstaub

Ein Laborexperiment zeigt, dass Feinstaubpartikel bestimmte Krankheitserreger reaktivieren können – zum Beispiel das Epstein-Barr-Virus.

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Abgase schaden unserer Gesundheit auf vielfältige Art. Forscher des Helmholtz-Zentrums in München haben jetzt einen weiteren Effekt entdeckt. Im Labor­versuch fanden sie heraus, dass Feinstaub-Partikel ruhende Erreger reaktivieren können – etwa Herpes- oder Epstein-Barr-Viren. Ähnliche Zusammenhänge könnten auch für Menschen gelten, vermuten die Forscher im Fachjournal Particle and Fibre Toxicology. Sie hatten unter anderem menschliche Lungenzellen untersucht.

 
26.04.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

25.04.2017

Reizdarm Kann Myrrhe helfen?

Spezielle Inhaltsstoffe aus Myrrhe können wohl Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen lindern.

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Mehrere Studien, unter anderem in deutschen Arztpraxen, zeigten, dass Myrrhe bei Durchfall hilft und auch Symptome eines Reizdarms lindern kann. Das Gummiharz löst Krämpfe und verringert Blähungen. Zu seinen Inhaltsstoffen zählen unter anderem ätherische Öle, Harze, Bitter- und Gerbstoffe. Zur Einnahme entsprechender Präparate sollten Sie sich in Ihrer Apotheke beraten lassen.

 
25.04.2017, Bildnachweis: iStock/hannamonika

24.04.2017

Tai-Chi Wohltat für die Gelenke

Die chinesische Bewegungslehre kann Gelenkschmerzen ebenso gut lindern wie Physiotherapie, zeigt eine Studie.

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Tai-Chi hält Körper und Geist beweglich – und kann sogar Beschwerden lindern. Eine Studie im Fachblatt Annals of Internal Medicine hat gezeigt, dass die chinesische Bewegungslehre die durch Gelenk­verschleiß (Arthrose) verursachten Schmerzen mildern kann. Die Patienten üb­ten erst ein Vierteljahr lang an zwei Tagen pro Woche je eine Stunde unter Anleitung eines Trainers.
Danach trainierten sie alleine. Das Ergebnis nach einem Jahr: Tai-Chi verringerte Gelenkschmerzen genauso gut wie Physiotherapie. Darüber hinaus empfanden die Testpersonen mehr Lebens­qualität und waren weniger depressiv.

 
24.04.2017, Bildnachweis: Banana Stock/ RYF

22.04.2017

UV-Strahlen Solariumgänger sind wenig risikobewusst

Wer sich in der Sonnenbank bräunt, achtet auch sonst weniger darauf, seine Haut zu schützen.

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Wer ins Solarium geht, nimmt es mit dem Sonnenschutz generell nicht so genau. Eine im Fachmagazin JAMA Dermatology veröffentlichte Studie mit mehr als 10 000 Probanden zeigte: Solariumsbesucher hatten in den vergangenen Jahren häufiger einen Sonnenbrand als Personen, die auf die künstliche Bestrahlung verzichten. Sie nutzten seltener Sonnenschutzpräparate oder -kleidung und hielten sich weniger im Schatten auf.

 
22.04.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte

22.04.2017

UV-Strahlen Solariumgänger sind wenig risikobewusst

Wer sich in der Sonnenbank bräunt, achtet auch sonst weniger darauf, seine Haut zu schützen.

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Wer ins Solarium geht, nimmt es mit dem Sonnenschutz generell nicht so genau. Eine im Fachmagazin JAMA Dermatology veröffentlichte Studie mit mehr als 10 000 Probanden zeigte: Solariumsbesucher hatten in den vergangenen Jahren häufiger einen Sonnenbrand als Personen, die auf die künstliche Bestrahlung verzichten. Sie nutzten seltener Sonnenschutzpräparate oder -kleidung und hielten sich weniger im Schatten auf.

 
22.04.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte

21.04.2017

Fitness Nur am Wochenende Sport?

Unter der Woche im Büro hocken, dafür Samstag und Sonntag auspowern – reicht das? Dieser Frage sind Forscher nachgegangen.

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Eine Studie aus Großbritannien zeigt, dass das Herz-Kreislauf-System und die Gefäße auch dann profitieren, wenn Freizeitsportler lediglich am Wochenende in die Gänge kommen. Wissenschaftler von der Loughborough-Universität analysierten für ihre Untersuchung die Daten von fast 64 000 Erwachsenen.
Sie fanden heraus, dass das Risiko eines vorzeitigen Todes bei aktiven Teilnehmern deutlich niedriger war als bei inaktiven. Das galt auch für jene, die 75 Minuten forderndes oder 150 Minuten moderates Training nur an ein bis zwei Tagen absolvierten statt gleichmäßig über die Woche verteilt.

 
21.04.2017, Bildnachweis: istock/Christopher Futcher

20.04.2017

Aussehen Vorsicht vor formender Unterwäsche

Sie macht eine super Figur, ist aus medizinischer Sicht aber nicht ohne Risiken: körperformende Unterwäsche.

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Mediziner raten davon ab, körperformende Unter­wäsche dauerhaft zu tragen. Der ständige Druck ­könne Sodbrennen und Schmerzen im Darmbereich begünstigen, sagt Dr. Ivo Grebe vom Berufsverband Deutscher Internisten. Langfristig könne sich zudem die Funktion der Bauchorgane verändern.

 
20.04.2017, Bildnachweis: istock/Khmelev

19.04.2017

Schlaf Schneller Ruhe finden

5 Tipps, wie Sie leichter einschlafen können.

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Tipps der National Sleep Foundation der USA:
  • Beginnen Sie mindestens 30 Minuten vor dem Zubettgehen, bewusst herunterzuschalten. Lesen Sie zum Beispiel ein Buch.
  • Dimmen Sie dann auch das Licht in Ihrer Wohnung. Schalten Sie alle elektronischen Geräte aus, die das Gehirn wach halten.
  • Machen Sie Atem- oder Entspannungsübungen.
  • Gehen Sie jeden Tag zur selben Zeit zu Bett.
  • Wenn Sie 20 Minuten nach dem Zubettgehen noch nicht eingeschlafen sind, stehen Sie wieder auf und hören Sie zum Beispiel Musik.

 
19.04.2017, Bildnachweis: Stockbyte/RYF

18.04.2017

Psyche Depression geht ans Herz

Depressionen begünstigen Herz-Kreislauf-Krankheiten, ergab eine Studie.

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Fast genauso schlecht für das Herz wie Übergewicht und hohe Cholesterinwerte sind Depressionen. Das fanden Münchner Wissenschaftler bei der Auswertung der Daten von 3428 männlichen Patienten im Alter zwischen 45 und 74 heraus. Der Untersuchungszeitraum betrug zehn Jahre.
Die Forscher verglichen Depres­sionen mit anderen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankun­gen. Demnach bewirke nur Rauchen und Bluthochdruck ein noch deutlich höheres Risiko, so das Ergebnis der im Fachmagazin Atherosclerosis veröffentlichten Studie.

 
18.04.2017, Bildnachweis: istock/northlightimages

17.04.2017

Augen Tropfen richtig angewendet?

Sind die Tropfen wirklich im Auge gelandet? Sind Sie sich unsicher, können Sie den Vorgang wiederholen.

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Augentropfen anzuwenden ist nicht ganz einfach. Idealerweise geben Sie einen Tropfen in den Spalt zwischen dem Augapfel und dem etwas herab­­gezogenen Unterlid.
Wenn Sie vermuten, dass Sie nicht getroffen haben, können Sie die Anwendung bedenkenlos wiederholen. Der Bindehautsack fasst nur die Menge eines Tropfens, daher ist eine Überdosierung nicht möglich. Wenn Sie das Mittel vor dem Spiegel einträufeln, können Sie kontrollieren, ob die Flüssigkeit im Auge gelandet ist.

 
17.04.2017, Bildnachweis: W&B/Jörg Neisel

15.04.2017

Jungbrunnen Helfen hilft

Sich um andere zu kümmern – das kann gesund sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie.

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Wer andere unterstützt, hat auch selbst etwas davon: Ältere Menschen, die sich zum Beispiel um ihre Enkel kümmern, leben länger als ihre Alters­­genossen, die das nicht tun. Das geht aus Daten der Berliner Altersstudie hervor. Ein internationales Forscherteam hatte dazu die Lebenserwartung von 500 Menschen im Alter von 70 bis 103 Jahren analysiert: Senioren, die anderen Menschen Beistand leisten, gewinnen im Schnitt drei zusätzliche Jahre. Die Wissenschaftler betonen allerdings, dass sie nur ein "moderates Maß für Engagement" untersucht hätten. Wenn der Einsatz zu Stress führt, sagt Ralph Hertwig vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, wirke sich das negativ auf die körperliche und psychische Gesundheit aus.

 
15.04.2017, Bildnachweis: PhotoDisc/RYF

15.04.2017

Jungbrunnen Helfen hilft

Sich um andere zu kümmern – das kann gesund sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie.

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Wer andere unterstützt, hat auch selbst etwas davon: Ältere Menschen, die sich zum Beispiel um ihre Enkel kümmern, leben länger als ihre Alters­­genossen, die das nicht tun. Das geht aus Daten der Berliner Altersstudie hervor. Ein internationales Forscherteam hatte dazu die Lebenserwartung von 500 Menschen im Alter von 70 bis 103 Jahren analysiert: Senioren, die anderen Menschen Beistand leisten, gewinnen im Schnitt drei zusätzliche Jahre. Die Wissenschaftler betonen allerdings, dass sie nur ein "moderates Maß für Engagement" untersucht hätten. Wenn der Einsatz zu Stress führt, sagt Ralph Hertwig vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, wirke sich das negativ auf die körperliche und psychische Gesundheit aus.

 
15.04.2017, Bildnachweis: PhotoDisc/RYF

14.04.2017

Therapie Eine Ärztin, bitte!

In einer Analyse erzielten Ärztinnen bessere Therapie-Ergebnisse als ihre männ­lichen Kollegen.

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Sind Frauen die besseren Mediziner? Zumindest in US-Kliniken scheint das so zu sein. Das ergab die Analyse der Daten von über 1,5 Millionen Senioren, die wegen eines schweren Organleidens im Krankenhaus behandelt wurden. Ärztinnen erzielten messbar bessere Ergebnisse als ihre männ­lichen Kollegen: Weniger Patienten starben, weniger Behandelte wurden erneut in eine Klinik eingewiesen. Frauen halten sich strikter an Therapievorgaben als Männer, begründen die Urheber der Analyse den Unterschied. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal JAMA Internal Medicine publiziert.

 
14.04.2017, Bildnachweis: istock/asiseeit

13.04.2017

Smartphone Belastung für den Nacken?

Wer Smartphone oder Tablet sehr ausgiebig nutzt, riskiert eine Überlastung von Daumen und Nacken.

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Mit Tablet-PC oder Smartphone sollte man sich nicht zu lange am Stück beschäftigen, rät die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Eine von ihr in Auftrag gegebene Studie fand heraus, dass andernfalls vor allem Daumen und Nacken überlastet werden. Bei längerem ­Einsatz ­könne Zubehör wie beispielsweise eine externe Tastatur helfen, Haltung und Bedienkomfort zu verbessern.

 
13.04.2017, Bildnachweis: istock / Pixelfit

12.04.2017

Honig Süße Medizin

Forscher zeigten, dass sich Reizhusten mit Honig bessern lässt.

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Medizin muss nicht bitter schmecken: Bei Kindern zwischen ein und fünf Jahren lässt sich Reizhusten mit Honig gut lindern. Wie Forscher aus Israel im Fachblatt Pediatrics berichten, wirkten zehn Gramm Eukalyptus-, Zitrus- oder Blütenhonig vor dem Zubettgehen besser gegen nächtlichen Husten als ein Scheinmedikament mit Dattelsirup. Die Kinder schliefen außerdem besser. Wegen seiner zähflüs­sigen Beschaffenheit wirkt Honig reizlindernd. Er ist aber für Kinder unter einem Jahr nicht geeignet.

 
12.04.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

11.04.2017

Forschung Ebola-Impfstoff gefunden

Eine Immunisierung gegen die gefährliche Krankheit Ebola könnte schon 2018 verfügbar werden, hoffen Forscher.

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Forscher unter Leitung der WHO haben in Guinea einen Ebola-Impfstoff erfolgreich getestet, berichten sie im Fachblatt Lancet. Von rund 6000 damit Behandelten erkrankte kein einziger, hingegen traf es 23 Personen aus der nicht geimpften Vergleichsgruppe. Schon 2018 könnte das offenbar gut verträg­liche Mittel zugelassen werden. Es wirkt gegen den Zaire-Typ des Virus, der Ende 2013 die verheerende Epidemie in Guinea, Sierra Leone und Liberia ausgelöst hatte. Allerdings ist noch nicht klar, wie lange der Schutz anhält.

 
11.04.2017, Bildnachweis: PhotoDisc/RYF

10.04.2017

Erinnerung Leicht zu manipulieren

Auf Erinnerungen ist nicht zwingend Verlass, zeigte ein Test.

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Erinnerungen sind trügerisch, wie eine im Fachblatt Memory veröffentlichte Studie der Universität Warwick (England) zeigt. 423 erwachsenen Probanden wurde mit Mitteln der Suggestion vorgegaukelt, dass sie als Kind bestimmte Dinge erlebt hätten – zum Beispiel eine Ballonfahrt. 30 Prozent erinnerten sich daraufhin an das vermeintlich Erlebte sogar in Bildern. Weitere 23 Prozent glaubten ­zumindest, dass das Ereignis stattgefunden hat.

 
10.04.2017, Bildnachweis: Jupiter Images/FRENCH PHOTOGRAPHERS ONLY

08.04.2017

Kopfweh Viel Licht, wenig Schmerz

Im Sonnenlicht bildet der Körper Vitamin D – möglicherweise gut gegen Kopfschmerzen.

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Ein Mangel an Vitamin D steigert offenbar das Risiko für chronische Kopfschmerzen. Das berichten Forscher der Uni­versity of Eastern Finland im Fachmagazin Scientific Reports. Fünf Jahre lang hatten sie 2600 Männer mitt­­leren Alters untersucht. 250 von ihnen litten unter chronischen Kopfschmerzen. Ergebnis: Die Studienteilnehmer mit dem niedrigsten Vitamin-D-Spiegel hatten ein doppelt so großes Risiko wie die mit dem höchsten. Über Kopfweh klagten die Männer häufiger von Ok­tober bis Mai. Da Vitamin D unter Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet wird, sind die Werte in den sonnenärmeren Monaten besonders niedrig.

 
08.04.2017, Bildnachweis: W&B/Bernhard Huber

08.04.2017

Kopfweh Viel Licht, wenig Schmerz

Im Sonnenlicht bildet der Körper Vitamin D – möglicherweise gut gegen Kopfschmerzen.

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Ein Mangel an Vitamin D steigert offenbar das Risiko für chronische Kopfschmerzen. Das berichten Forscher der Uni­versity of Eastern Finland im Fachmagazin Scientific Reports. Fünf Jahre lang hatten sie 2600 Männer mitt­­leren Alters untersucht. 250 von ihnen litten unter chronischen Kopfschmerzen. Ergebnis: Die Studienteilnehmer mit dem niedrigsten Vitamin-D-Spiegel hatten ein doppelt so großes Risiko wie die mit dem höchsten. Über Kopfweh klagten die Männer häufiger von Ok­tober bis Mai. Da Vitamin D unter Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet wird, sind die Werte in den sonnenärmeren Monaten besonders niedrig.

 
08.04.2017, Bildnachweis: W&B/Bernhard Huber

07.04.2017

Haustiere Vierbeiner rauchen mit

Zigarettenqualm kann nicht nur Menschen krank machen, sondern auch Hund und Katze.

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Raucher schaden nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Haustieren. Darauf weist die ­US-­Be­hörde für Lebens- und Arzneimittel hin. Bei Hunden erhöht der Zigarettenqualm das Risiko für Nasen- und  Lungenkrebs. Katzen nehmen die Schadstoffe zudem beim Putzen mit der Zunge auf, was Blutkrebs verursachen kann. Frisst ein Tier eine Zigarette ganz oder teilweise, muss sofort der Tierarzt aufgesucht werden.

 
07.04.2017, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Comstock

06.04.2017

Krafttraining Pumpen fürs Hirn

Übungen mit Gewichten können sich positiv auf die Gehirnfunktion auswirken, zeigte eine Studie.

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Gewichte heben ist nicht nur gut für die Armmuskeln, sondern auch für das Gehirn. Das ergab eine Studie an drei australischen Universitäten. Personen, die mindestens 55 Jahre alt waren und leichte kognitive Beeinträchtigungen hatten, trainierten ein halbes Jahr lang zwei Mal pro Woche. Ihre Gehirnfunktionen waren danach ein wenig besser als zuvor und schienen mit dem Zuwachs an Kraft einherzugehen. Zum Vergleich trieb eine andere Gruppe während der gleichen Zeit eine Art "Placebo-Sport". Das leichte Stretching und andere Übungen, die den Herzschlag nicht beschleunigen, wirkten sich nicht auf die Hirnleistung aus. Die Ergebnisse wurden im Journal of the American Geriatrics Society veröffentlicht. Wichtig: Wer älter als 35 Jahre ist und neu mit Sport beginnt oder an chronischen Krankheiten leidet, sollte sich vor dem Start grünes Licht vom Arzt geben lassen.

 
06.04.2017, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Polka Dot Images

05.04.2017

Mukoviszidose Bessere Chancen

Menschen mit Mukoviszidose haben heute wesentlich bessere Aussichten als noch vor 30 Jahren.

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Aktuelle Daten zeigen die großen Fortschritte bei der Therapie von Muko­­viszidose: Noch vor 30 Jahren starben die Patienten meist schon im Kindes­­alter an dieser erblichen Stoffwechsel­­krankheit. Jetzt leben in Deutschland erstmals mehr Erwachsene mit Mukoviszidose als Minderjährige. Medikamente, Inhalations- und Physiotherapien haben dazu beigetragen, dass die Betroffenen den zähen Schleim besser abhusten können, den ihre Lungen ständig produzieren. Weitere Fortschritte erhoffen sich Experten jetzt von Reihenuntersuchungen an Neugeborenen, die im September 2016 deutschlandweit eingeführt wurden. Mit einem möglichst frühen Therapie­beginn steigt die Chance, die Lunge langfristig gesund zu erhalten.

 
05.04.2017, Bildnachweis: Stockbyte/RYF

04.04.2017

Ernährung Gesunde Kost bei Krebs

Wer sich nach einer Tumorerkrankung ausgewogen ernährt, verbessert seine Prognose.

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Nach einer Krebserkrankung kommt es besonders auf eine ausgewogene Ernährung an. Günstig ist etwa die sogenannte Mittelmeer-Kost mit reichlich Getreideprodukten, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen und Fisch. Das ergab die Analyse von 117 Studien in der Fachzeitschrift Nutrition Reviews. Bei ungesunder Ernährung mit viel Zucker, gesättigten Fetten und Salz stieg das Risiko für einen frühen Tod auf das 1,5-Fache.

 
04.04.2017, Bildnachweis: iStock/vikif

03.04.2017

Tabletten So fällt das Schlucken leichter

Wer an einem trockenen Mund leidet, tut sich oft schwer, Tabletten zu schlucken. Was dann hlft.

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Bei Mundtrockenheit ist es schwierig, Arzneimittel zu schlucken. Tabletten bleiben auf der trockenen Mundschleimhaut haften und können nicht geschluckt werden. Gefährlich wird es, wenn eine Tablette in der Speiseröhre stecken bleibt. Die Lösung: Oft hilft es, die Tablette in eine ­angefeuchtete Backoblate zu ­wickeln oder in ein Stück Banane zu stecken. Für schwere Fälle gibt es in der Apotheke dickflüssige Lö­sungen. Auf keinen Fall dürfen Sie ­Tabletten ohne Rücksprache zerkleinern. Der Wirkstoff wird dadurch inaktiv oder in zu großen Mengen auf einmal freigesetzt, was zu Nebenwirkungen führen kann.

 
03.04.2017, Bildnachweis: Image Source/RYF

01.04.2017

Gesundes Essen (K)eine Frage des Preises

Das teuerste Sandwich muss nicht das gesündeste sein. Verbraucher sollten sich besser informieren, um die richtige Wahl zu treffen.

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Wer gesund essen will, muss tief in die Tasche greifen. Das denken zumindest viele Verbraucher. US-Forscher machten den Test: Sie ließen Probanden unter verschiedenen Sandwiches das ihrer Meinung nach ­­gesündeste auswählen. Die meisten entschieden sich für das teuerste – auch wenn es nicht das gesündeste war, wie die Wissenschaftler im Journal of Consumer Research berichten. Sie raten Verbrauchern, sich besser zu informieren. Denn Gesundes muss nicht teuer sein.

 
01.04.2017, Bildnachweis: iStock/Ockra

01.04.2017

Gesundes Essen (K)eine Frage des Preises

Das teuerste Sandwich muss nicht das gesündeste sein. Verbraucher sollten sich besser informieren, um die richtige Wahl zu treffen.

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Wer gesund essen will, muss tief in die Tasche greifen. Das denken zumindest viele Verbraucher. US-Forscher machten den Test: Sie ließen Probanden unter verschiedenen Sandwiches das ihrer Meinung nach ­­gesündeste auswählen. Die meisten entschieden sich für das teuerste – auch wenn es nicht das gesündeste war, wie die Wissenschaftler im Journal of Consumer Research berichten. Sie raten Verbrauchern, sich besser zu informieren. Denn Gesundes muss nicht teuer sein.

 
01.04.2017, Bildnachweis: iStock/Ockra

31.03.2017

Arbeit Kennen Sie den Montagsblues?

Die Apotheken Umschau hat nachgefragt, wie motiviert Arbeitnehmer in die neue Woche starten.

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85 % der Arbeitnehmer in Deutschland haben den Montagsblues. Beim Start in die Arbeitswoche ist ihre Stimmung im Keller. 41 Prozent denken dann: Augen zu und durch. 31 Prozent drehen morgens ihre Lieblingsmusik auf. 24 Prozent halten im Büro erst mal ein Schwätzchen.
Quelle: GfK-Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau

 
31.03.2017, Bildnachweis: iStock/Rapid Eye

30.03.2017

Psyche Stress belastet Hirn und Herz

Stress ist ungesund – das ist bekannt. Mediziner haben nun herausgefunden, wie psychische Anspannung die Gefäße schädigt.

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Dass er der Gesundheit schadet, ist bekannt. Doch wie sich Stress auf das Herz auswirkt, dazu fehlten bislang Details. Mediziner der Harvard-Universität (USA) konnten nun zeigen, dass er die Nervenaktivität in einem Teil des Hirns ­erhöht, der Angst und Ärger verarbeitet. Der sogenannte ­Mandelkern sendet offenbar Signale an den Körper, mehr Entzündungsstoffe zu bilden. Chro­nische Entzündungen können Gefäße schädigen und einen Herz­infarkt oder Schlaganfall auslösen.

 
30.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Monkey Business

29.03.2017

Süßstoffe Geeignete Abnehmhilfe?

Forscher sagen: Aspartam ist nicht unbedingt hilfreich, wenn Sie an Gewicht verlieren wollen. Das könnte mit einem Enzym im Darm zusammenhängen.

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Viele Menschen, die auf ihr Gewicht achten, verzichten auf Zucker und greifen zu Süßstoffen wie Aspartam. Forscher der Harvard Medical School (USA) haben jetzt gezeigt, warum das oft nicht zum Ziel führt. Im Laborversuch blockierte der Süßstoff ein bestimmtes Enzym im Darm, das für seine positiven Effekte auf das Körpergewicht bekannt ist. Die Forscher vermuten, dass dies auch ein Grund sein könnte, ­warum Diätprodukte so selten zum Abnehmerfolg beitragen.

 
29.03.2017, Bildnachweis: iStock/webphotographeer

28.03.2017

Sauna Schwitzkur fürs Hirn?

Regelmäßiges Saunieren soll Männer länger geistig fit halten, ergab eine finnische Studie.

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Männer, die häufig in die Sauna gehen, haben möglicherweise ein gerin­geres Risiko für Demenz. Das ergab eine Langzeitstudie an der University of Eastern Finland. Allerdings muss man dafür fast täglich in die Schwitzbude: Nur bei Probanden, die vier- bis siebenmal in der Woche saunierten, zeigte sich der positive Effekt auf das Gehirn. Die Forscher hatten mehr als 2000 Männer zwischen 40 und 60 Jahren in Gruppen eingeteilt, die unterschiedlich häufig eine Sauna aufsuchten. 20 Jahre später überprüften sie deren Gesundheitszustand.

 
28.03.2017, Bildnachweis: istock/nd3000

27.03.2017

Ernährung Helfen Bohnen beim Abnehmen?

Wer reichlich Hülsenfrüchte isst, nimmt bei der nächsten Mahlzeit weniger Kalorien zu sich.

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Hülsenfrüchte sättigen besser als Fleisch, fanden Forscher in Dänemark heraus­. Studienteilnehmer, die viele Linsen, Erbsen oder Bohnen aßen, nahmen bei der nächsten Mahlzeit rund zwölf Prozent weniger Kalorien auf als die Mitglieder der Gruppe, die vorher viel Protein aus Fleisch zu sich genommen hatte. Das widerspreche der Annahme, tierisches Eiweiß würde besonders satt machen, so die Wissenschaftler im Fachblatt Food and Nutrition.

 
27.03.2017, Bildnachweis: iStock/Valentyn Volkov

25.03.2017

Gesundes Sehen 6 Tipps gegen trockene Augen

Wie Sie es vermeiden, dass die Augen brennen und sich röten.

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1. Räume lüften. Noch besser: regelmäßig an der frischen Luft spazieren gehen
2. Autoheizung nicht zu stark aufdrehen und den Luftstrom nicht ins Gesicht richten
3. Ausreichend trinken
4. Bewusst blinzeln – vor allem vor dem PC
5. Lidkanten sanft reinigen
6. Tränenersatzmittel nutzen. Es gibt sie als Augentropfen, Gel oder Spray

 
25.03.2017, Bildnachweis: iStock/coloroftime

24.03.2017

Autofahren Telefonieren lenkt ab

Eine Studie bestätigt, was viele längst wissen: Wer am Steuer sitzt und das Handy benutzt, ist nicht bei der Sache.

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Egal ob mit oder ohne Freisprechanlage: Telefonieren im Auto lenkt in jedem Fall ab. Das ergab eine Studie der Queens­land University of Technology in Brisbane (Australien). Ein Team um Shakul Haque konnte zeigen, dass die Reaktionszeit bei einem Telefongespräch im Fahrzeug immer verzögert ist.
Im Simulator fuhren telefonierende Testpersonen bei einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilo­metern elf Meter weiter als nicht abgelenkte Probanden, bevor sie wegen eines kreuzenden Fußgängers bremsten.

 
24.03.2017, Bildnachweis: istock/Geber86

23.03.2017

Müdigkeit Nicht gleich Eisen einnehmen!

Zwar kann ein Eisenmangel dahinterstecken, wenn Sie sich schlapp und müde fühlen – aber nicht zwangsläufig. Deshalb die Beschwerden immer beim Arzt abklären lassen.

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Bleierne Müdigkeit überkommt viele Menschen auch am helllichten Tag. Wer sich häufig schlapp und wenig leistungsfähig fühlt, sollte jedoch keinesfalls auf eigene Faust Eisenpräparate einnehmen, warnt die Bundesärztekammer in ihren Gesundheitstipps. Denn eine Überdosierung kann unter anderem Leber und Nieren schädigen. Deshalb sollte immer eine Blutuntersuchung beim Hausarzt klären, ob tatsächlich ein Eisenmangel und damit Therapiebedarf besteht.

 
23.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

22.03.2017

Hämorriden So wenden Sie Zäpfchen richtig an

Die Zäpfchen gegen Hämorriden wirken nicht optimal? Was Sie bei der Anwendung beachten sollten.

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Weil die örtlich wirkenden Stoffe der Präparate nur dann ­nützen, wenn sie im Bereich des Hämorridalpolsters am Darmausgang platziert sind, müssen sie anders ein­geführt ­werden als Zäpfchen gegen Schmerzen oder Fieber. Letztere bringt man mit dem stumpfen Ende zuerst fingertief in den Darm ein.
Mit den Suppositorien (Fachbegriff für Zäpfchen) gegen ­Hämorridalbeschwerden wird genau umgekehrt verfahren: Führen Sie das Zäpfchen so ein, dass Sie es noch am Darmausgang tasten können. Viele Präparate haben eine Mulleinlage am Ende, die das Zäpfchen an der richtigen Stelle fixiert.
Wenn das Hämor­­ridenmittel stark färbende Bestandteile enthält, kann es sinnvoll sein, Unterwäsche mit einer speziellen Einlage zu schützen.
Allgemein gilt: Beschwerden im Enddarmbereich sollten Sie nicht auf eigene Faust behandeln, sondern immer vom Arzt abklären lassen, da mitunter auch ernstere Erkrankungen als Ursache infrage kommen. In bestimmten Fällen, etwa bei Analfissuren, werden auch spezielle Therapeutika wie nitrathaltige Salben eingesetzt.

 
22.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Photos.com

21.03.2017

Arztgespräch Die Dauer ist nicht entscheidend

Je länger, desto besser? Das gilt für ein zufriedenstellendes Arztgespräch nicht, wie eine Analyse ergeben hat.

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Wie lange muss ein Gespräch mit dem Hausarzt mindestens dauern, damit der Patient sich gut betreut fühlt? Bisher galten 15 Minuten als Richtwert. Forscher der Uni Cambridge kommen im British Journal of General Practice zu einem anderen Ergebnis: Die Dauer des Arztgesprächs allein hat demnach keine Auswirkung auf die Zufriedenheit des Patienten. Sie dokumentierten 440 Konsulta­tionen in 13 Praxen mit Video und befragten anschließend die Patienten. Die Gespräche dauerten zwei bis mehr als 30 Minuten.

 
21.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/ iStockphoto

20.03.2017

Infektionen Wann es Männer heftiger trifft

Frauen lächeln oft, wenn Männer angeblich "ganz schlimm" erkältet sind. Doch manche Krankheitserreger setzen ihnen wirklich stärker zu, zeigt eine Studie.

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Beim Thema "Männerschnupfen" verdrehen Frauen spontan die Augen. Doch es gibt Infekte, die Männer tatsächlich schwe­rer treffen als Frauen. Beispielsweise führt das humane ­Papillomavirus (HPV) bei ihnen häufiger zu Krebs. Das Epstein-Barr-Virus lässt sie häufiger an Tumoren im Hals-Rachen-Bereich erkranken. Und es sterben mehr männliche Tuberkulose-Infizierte an der Krankheit.
Im Fachblatt Nature Communications beschreiben britische Forscher nun ein neues Erklärungsmodell. Für die Erreger sei es vorteilhafter, Frauen länger am Leben zu lassen, weil sie das Virus auch bei der Geburt oder beim Stillen übertragen können.

 
20.03.2017, Bildnachweis: Image Source/RYF

18.03.2017

Japan-Küche Sushi-Fans leben länger

Die japanische Küche scheint sich gesundheitlich auszuzahlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie.

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Fisch, Seegras, grüner Tee: Menschen, die sich an die offiziellen japanischen Ernährungsrichtlinien halten, leben länger und haben ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das ergab eine im British Medical Journal veröffentlichte Langzeitstudie mit rund 80.000 Probanden.

 
18.03.2017, Bildnachweis: PhotoDisc/RYF

18.03.2017

Japan-Küche Sushi-Fans leben länger

Die japanische Küche scheint sich gesundheitlich auszuzahlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie.

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Fisch, Seegras, grüner Tee: Menschen, die sich an die offiziellen japanischen Ernährungsrichtlinien halten, leben länger und haben ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das ergab eine im British Medical Journal veröffentlichte Langzeitstudie mit rund 80.000 Probanden.

 
18.03.2017, Bildnachweis: PhotoDisc/RYF

17.03.2017

Immer zu spät Ursachen in der Kindheit?

Wissenschafter haben eine Theorie, wie Probeme mit dem persönlichen Zeitmanagement entstehen könnten.

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Sind Sie oft unpünktlich oder halten Termine nur selten ein? Dann haben Sie sich bestimmt schon mal gefragt, warum das so ist. Eine mögliche Antwort fanden nun Forscher aus den USA: Vielleicht herrschte in Ihrer ­Kindheit zu wenig Routine. Wie das Journal of Applied Developmental Psychology berichtet, haben Kinder, die mit einem festen Tagesrhythmus aufgewachsen sind, als Erwachsene weniger Prob­leme mit Terminen. Regelmäßige Abläufe im Alltag – zum Beispiel feste Essens- oder Schlafenszeiten – erzeugen laut den Psychologen nicht nur das Gefühl fami­liärer Stabi­lität. Sie können auch dabei helfen, Fähigkeiten wie ein gutes Zeitmanagement zu erlernen.

 
17.03.2017, Bildnachweis: iStock / Henrik Jonsson

16.03.2017

Klänge Das Auge hört mit

Musik beeinflusst unsere Augen, fanden Forscher heraus.

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Unsere Ohren reagieren auf Klänge. Klar. Aber unsere Augen tun das auch. Das fanden Forscher der Universitäten Wien und Innsbruck heraus. Demnach weiten sich unsere Pupillen beim Musikhören – und zwar umso mehr, je stärker uns das Gehörte emotional berührt. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Frontiers in Human Neuroscience veröffentlicht.

 
16.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

15.03.2017

Apotheken Umschau forte Gesund im Sport

Der neue kompakte Ratgeber für alle Hobbysportler: Apotheken Umschau forte. Hier können Sie schnell nachlesen, was bei Sportverletzungen zu tun ist.

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Sich beim Training auch einmal zu verletzen, ist ganz normal. Um dann gut gerüstet zu sein, sollten ein paar Utensilien in keiner Sporttasche fehlen – zum Beispiel Heft- und Blasenpflaster oder eine Kältekompresse.
Im neuen kompakten Ratgeber Apotheken Umschau forte können Sie mehr Infos zum Thema nachlesen. Zum Beispiel, ...
... wie Sie Muskelkater und Seitenstechen in den Griff kriegen.
... was zu tun ist, wenn sich ein Mitspieler verletzt hat.
... woran Sie die Warnzeichen einer Gehirnerschütterung erkennen.
Schnell griffbereit: Der Ratgeber passt in jede Sporttasche. Mehr Infos dazu gibt es in der Apotheke und unter www.au-forte.de

 
15.03.2017, Bildnachweis: istock/fotostorm/svetikd/Mihajlo Maricic/alvarez; Fotolia/oneinchpunch

14.03.2017

Abnehmen Jo-Jo-Effekt geklärt?

Abgespeckte Kilos kommen rasch wieder zurück? Forscher haben eine neue mögliche Erklärung für dieses Phänomen gefunden.

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In Mäuseversuchen haben israelische Forscher eine mögliche Erklärung für den Jo-Jo-Effekt gefunden: Über­gewicht verändert die Darmflora. Nach erfolgreichem Abnehmen bewirken die Bakterien eine besonders schnelle Gewichtszunahme. Andere mögliche Erklärungen konnten die Forscher ausschließen. Ihre Studie im Fachblatt Nature macht aber auch Hoffnung: Nach fünf Monaten kalo­rienarmer Kost hatte sich die Darm­flora wieder normalisiert.

 
14.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Rasulovs

13.03.2017

Akne Haut altert langsamer

Ausgleichende Gerechtigkeit: Akne hat wohl auch Vorteile für die Haut.

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Falten und dünne Haut: Diese Zeichen der Hautalterung treten bei Akne-Patienten deutlich später auf. Denn bei ihnen sind die Telomere ­länger – die Enden der Chromosomen, die das Erbgut schützen. Das fanden Wissenschaftler des King’s College London heraus, wie sie im Fachblatt Journal of Investigative Dermatology berichten.

 
13.03.2017, Bildnachweis: PhotoDisc/ RYF

11.03.2017

Ernährung Gesunde Nüsse

Senken Nüsse das Risiko für manche Krankheiten? Studien deuten zumindest darauf hin.

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Nüsse sind vor allem in der kalten Jahreszeit beliebt. Wer sie täglich verspeist, tut sich anscheinend etwas Gutes. Britische und norwegische Forscher haben 29 Studien mit fast 820 000 Teilnehmern ausgewertet. Ergebnis: Die Nuss-Esser litten deutlich seltener an Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Allerdings könnte dies auch auf andere Faktoren zurückzuführen sein, etwa einen gesünderen Lebensstil von Menschen, die gerne Nüsse essen.

 
11.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

11.03.2017

Ernährung Gesunde Nüsse

Senken Nüsse das Risiko für manche Krankheiten? Studien deuten zumindest darauf hin.

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Nüsse sind vor allem in der kalten Jahreszeit beliebt. Wer sie täglich verspeist, tut sich anscheinend etwas Gutes. Britische und norwegische Forscher haben 29 Studien mit fast 820 000 Teilnehmern ausgewertet. Ergebnis: Die Nuss-Esser litten deutlich seltener an Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Allerdings könnte dies auch auf andere Faktoren zurückzuführen sein, etwa einen gesünderen Lebensstil von Menschen, die gerne Nüsse essen.

 
11.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

10.03.2017

Haustiere Gut fürs Wohlbefinden

Vierbeiner können tatsächlich glücklich machen, das konnten Psychologen zeigen.

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Katze, Hund und Pferd machen Menschen tatsächlich glücklich. Vorausgesetzt, das Tier wird nicht als finanzielle Belastung empfunden und lässt seinem Halter noch Zeit für soziale Kontakte. Zu diesem Ergebnis kommen Psychologinnen der Ruhr-Universität Bochum nach Befragung von 631 Katzen-, Hunde- und Pferdehaltern. Wie sie im Journal of Positive Psychology schreiben, steigern Tiere das Wohl­befinden, wenn Frauchen und Herrchen die Haltung als wichtige Aufgabe ansehen.

 
10.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Hemera

09.03.2017

Rezeptfreie Medizin Vorsicht, Wechselwirkung

Viele Medikamente sind ohne Rezept erhältlich. Trotzdem ist eine Beratung sinnvoll. Denn es können zum Beispiel Wechselwirkungen mit anderen Arzneien auftreten.

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Wer schnieft und hustet, geht oft leichtfertig mit rezeptfreien Medikamenten um. Dabei ist auch in diesen Fällen die Rück­sprache mit dem Apotheker geboten, worauf die Apothekerkammer Hamburg aufmerksam macht. Denn die Arzneien ­verursachen möglicherweise ebenfalls beträchtliche Wechselwirkungen. Zu den Medikamenten, die durch Erkältungsmittel in ihrer Wirkung beeinflusst werden können, gehören beispielsweise Blutdrucksenker und ­gerinnungshemmende Arzneien.

 
09.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/istock/sakdawut14

08.03.2017

Salat Es keimt in der Tüte

Fertig geschnittener und verpackter Salat – eine praktische Lösung für Menschen, die wenig Zeit zum Kochen haben. Doch es gibt dabei auch mögliche Nachteile.

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Die Gefahr lauert im Beutel: In abgepackten, geschnittenen Salaten finden sich viele Keime, stellten Forscher der Universität von Leicester (England) fest. Sie gehen davon aus, dass die Feuchtigkeit in den Plastiktüten in ­­Kombination mit austretendem Zucker und Eiweiß aus den geschnittenen Salatblättern einen guten Nährboden für Bakterien liefert. Aus 100 Salmonellen wurden binnen fünf Tagen 100 000 – ­genug, um Menschen zu infizieren. Die Forscher empfehlen, abgepackten Salat noch am selben Tag zu essen sowie aufgeblähte Beutel und solche mit ­matschigen Blättern zu meiden.

 
08.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Stockbyte

07.03.2017

Neue Hüfte Unbewegt nach der OP

Nach einer Hüft-Operation bewegen sich viele Patienten nicht mehr als zuvor, fanden Forscher bei einer Analyse.

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Wer eine neue Hüfte eingesetzt bekommt, führt des­wegen kein aktiveres Leben. Das schreiben Forscher im Fachmagazin Clinical Rehabilitation. Sie hatten die Daten von 1030 Patienten analysiert. Diese gingen nach der OP weder weitere Strecken noch nahmen sie mehr Treppenstufen als zuvor – oft wohl aus Angst. ­Dabei ist Bewegung für Betroffene besonders wichtig. Nach einer Schonzeit von circa zwölf Wochen dürfen sie nach Rücksprache mit dem Arzt wieder sporteln.

 
07.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Hemera

06.03.2017

Rauchen Kein Qualm im Auto

In einigen Ländern drohen Bußgelder für das Rauchen im Auto, wenn Minderjährige mitfahren.

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Ab sofort ist in Schottland das Rauchen im Auto verboten, wenn Minderjährige mitfahren. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von umgerechnet rund 120 Euro rechnen. Schottland folgt damit dem Vorbild von England, Wales und den USA, wo es solche gesetzlichen Regelungen schon gibt. Hintergrund: Die Tabakgifte schaden Kindern in besonderem Maß. Die­se atmen schneller als ­Erwachsene, und ihre Organe ent­wickeln sich noch. Auch in Deutschland gibt es Bestrebungen, minderjährige Mitfahrer vor dem blauen Dunst im Auto zu bewahren. Im vergangenen Sommer startete dazu die bundesweite Initia­tive "Rauchfrei unterwegs".

 
06.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Digital Vision

04.03.2017

Haare Gene beeinflussen das Aussehen

So mancher Schopf ist einfach störrisch und lässt sich nur schwer entwirren. Wissenschaftler haben Gene entdeckt, die dafür verantwortlich sind.

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Es ist zum Haareraufen: Manche Mähne ist so störrisch, dass sie sich kaum entwirren lässt. Forscher, unter ­anderem von der Uni Bonn, haben nun herausgefunden, dass bestimmte Genmutationen das Chaos auf dem Kopf bewirken. Meistens haben die betreffenden ­Menschen sehr blondes, krauses und trockenes Haar. In den ­ver­änderten Genen stecken die Baupläne für Enzyme und andere Proteine des Haarschafts.

 
04.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/istockphoto

04.03.2017

Haare Gene beeinflussen das Aussehen

So mancher Schopf ist einfach störrisch und lässt sich nur schwer entwirren. Wissenschaftler haben Gene entdeckt, die dafür verantwortlich sind.

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Es ist zum Haareraufen: Manche Mähne ist so störrisch, dass sie sich kaum entwirren lässt. Forscher, unter ­anderem von der Uni Bonn, haben nun herausgefunden, dass bestimmte Genmutationen das Chaos auf dem Kopf bewirken. Meistens haben die betreffenden ­Menschen sehr blondes, krauses und trockenes Haar. In den ­ver­änderten Genen stecken die Baupläne für Enzyme und andere Proteine des Haarschafts.

 
04.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/istockphoto

03.03.2017

Schwangerschaft Einfluss auf die mentale Fitness?

Glaubt man US-Forschern, wirkt sich eine späte Schwangerschaft positiv auf das Gedächtnis aus.

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Frauen, die spät Kinder bekommen, können sich doppelt freuen: Der Schub der Geschlechtshormone scheint mit einer höheren geistigen Fitness zusammenzuhängen. So verfügten Frauen, die zuletzt im 35. Lebensjahr oder später ein Kind zur Welt gebracht hatten, nach den Wechseljahren über ein besseres Gedächtnis für Wörter als Frauen, deren letzte Geburt früher gewesen war. So das Ergebnis einer US-Studie im Fachblatt Journal of the American Geriatrics Society.
Auch ein früher Beginn der Periode und die Einnahme der "Pille" scheinen eine Rolle für die mentale Fitness zu spielen. Allerdings bedeute das nicht, dass Frauen länger die "Pille" nehmen sollten. In den Hormonhaushalt einzugreifen erhöhe auch das Risiko für andere Krankheiten.

 
03.03.2017, Bildnachweis: Jupiter Images/FRENCH PHOTOGRAPHERS ONLY

02.03.2017

Stress Warum nehmen manche zu?

Stress-Esser ernähren sich ungesund und nehmen mehr Kalorien zu sich. Doch laut einer Untersuchung spielen auch bestimmte Hormone eine Rolle.

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Unter Leistungsdruck nehmen viele Menschen zu. Das liegt nicht nur am Stress-Essen, sondern auch an Hormonen wie Kortisol. Das haben Wissenschaftler der Universitäten Ulm und Wien herausgefunden. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Fachjournal Diabetes.
Im Laborversuch zeigte sich, dass eine Hemmung des Stress-Signalwegs im Fettgewebe eine Gewichtszunahme bremste, unabhängig von der Ernährung. Um die Erkenntnisse nutzbar zu machen, ist weitere Forschung nötig. Etwas bringen sie jetzt schon: einen Grund mehr, allzu großen Stress zu vermeiden.

 
02.03.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Hemera

01.03.2017

Kalte Dusche Wirklich gut fürs Immunsystem?

Manche Menschen schwören auf einen kalten Guss, um einer Erkältung vorzubeugen. Wissenschaftler konnten das in einer Studie allerdings nicht bestätigen.

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Duschen mit zehn Grad kaltem Wasser ist etwas für Hartgesottene. Ob es aber tatsächlich die Abwehrkräfte stärkt, bleibt unklar. Auch eine Studie des Academic Medical Center in Amsterdam mit mehr als 3000 Probanden ergab keine eindeutigen Effekte auf die Immunzellen. Zwar ging die Zahl der Krankmeldungen bei den Kalt­duschern um fast ein Drittel zurück. Auf die Zahl der Krankheitstage – egal ob jemand zur Arbeit ging oder nicht – wirkte sich die Maßnahme aber nicht aus.

 
01.03.2017, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/French Photographers Only

28.02.2017

Sonnenlicht Garant für gute Stimmung

Forscher sagen: Je länger die Sonne scheint, desto besser fühlen sich die Menschen.

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Sonnenlicht hat auf unsere emo­tionale und geistige Gesundheit einen großen ausgleichenden Einfluss. Das fanden Mark Beecher und seine Kollegen von der Brigham Young University in Utah (USA) nach einer umfangreichen Analyse der Wetter- und medizinischen Behandlungsdaten von mehr als 16.000 Erwachsenen heraus.
Ihr Fazit: Je länger die Sonne scheint, umso besser fühlen sich die Menschen. Also nichts wie raus ans Tageslicht – auch wenn einem im Januar schon einmal der kalte Wind um die Ohren pfeift. Einfach warm einpacken und bei einem Spaziergang die wohl­tuenden Strahlen genießen!

 
28.02.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

27.02.2017

Rohes Fleisch Salmonellen-Gefahr

Rohes Schweinefleisch, zum Beispiel in Mettwurst, kann Krankheitserreger enthalten. Deshalb sollten manche Menschen darauf verzichten.

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Vorsicht bei Mett, Teewurst und ähnlichen Produkten! Wer rohes Schweinefleisch isst, kann sich mit Salmonellen und anderen Erregern infizieren. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat im Einzelhandel erneut verunreinigtes Fleisch gefunden – allerdings nur eine sehr geringe Menge. Besonders Klein­kinder, alte und geschwächte Menschen sowie Schwangere sollten vorsichtshalber auf rohes Fleisch verzichten.

 
27.02.2017, Bildnachweis: Thinkstock/istock

25.02.2017

Psyche Joggen macht gute Laune

Ausdauersport beugt möglicherweise einer Depression vor, zeigt eine Studie.

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Joggen, flottes Gehen oder Radfahren: Wer etwas für die Ausdauer tut, schützt sich damit möglicherweise auch vor einer Depression. Für eine in Preventive Medicine veröffentlichte Studie analysierten Forscher Daten zu Fitness und psychischer Gesundheit von mehr als einer Million Menschen. Unsportliche hatten ein 1,8-mal höheres Risiko, depressiv zu werden, als Fitte.

 
25.02.2017, Bildnachweis: istock/Christopher Futcher

24.02.2017

Gehirnerschütterung Ausruhen!

Wer nach einem Sturz die Beschwerden einer Gehirnerschütterung verspürt, sollte zum Arzt gehen – und sich ausruhen.

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Wer nach einem Sturz oder Stoß auf den Kopf unter Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen oder Übelkeit leidet, sollte immer zum Arzt gehen. Und zwar auch, wenn solche Symptome zeitverzögert auftreten. Der Mediziner klärt, ob es sich um eine Gehirnerschütterung oder womöglich sogar um eine ernstere Verletzung handelt.
Stellt er eine nur leichte Gehirnerschütterung fest, wird er für eine gewisse Zeit Ruhe verordnen. Das heißt: kein Sport, nicht lesen, nicht fern­sehen und das Smartphone wegpacken – einfach mal nichts tun. Das gilt auch, wenn sich die Patienten eigentlich schon wieder ganz gut fühlen.

 
24.02.2017, Bildnachweis: istock/nyul

23.02.2017

Prostata-OP Oft fehlt die Erfahrung

Wissenschaftler fordern, dass Menschen mit Prostatakrebs nur an einer Klinik operiert werden sollten, die ausreichend Routine hat.

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Zunehmend mehr Patienten mit Prostatakrebs werden in Kliniken operiert, denen es an Erfahrung fehlt. Die Leitlinien empfehlen, dass Krankenhäuser mindes­tens 50 solcher Operationen pro Jahr vornehmen sollten. ­­Wissenschaftler der Univer­sitätsklinik Dresden haben 221.000 Eingriffe analysiert und herausgefunden, dass diese Zahl oft nicht erreicht wird.
Waren es 2006 noch 49 Prozent der Krankenhäuser, die weniger Eingriffe ­­vornahmen, so erhöhte sich der Anteil bis 2013 auf 67 ­Prozent. Die Autoren fordern mehr Zentralisierung bei der Versorgung. Das würde die Patientensicherheit verbessern, schreiben die Forscher im Fachmagazin Nature.

 
23.02.2017, Bildnachweis: Thinkstock/PolkaDot

22.02.2017

Nasensprays Nicht zu lange anwenden!

Wenn die Nase ständig verstopft ist, obwohl Sie ein Spray benutzen, hat sich die Nasenschleimhaut möglicherweise schon daran gewöhnt. Was zu tun ist.

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Abschwellende Nasensprays ­sollten nicht länger als sechs Tage angewendet werden. Sonst ­gewöhnt sich die Schleimhaut an den Wirkstoff und schwillt dann beim Absetzen zu.
Was tun?
Für den Nasenspray-Entzug haben sich zwei Methoden bewährt. Entweder sprühen Sie das abschwellende Mittel für ein paar Tage nur in ein Nasenloch, und in das andere geben Sie eine salzhaltige Lösung. Ist das eine Nasenloch entwöhnt, können Sie die abschwellenden Tropfen auch für das andere Nasenloch absetzen.
Alternativ füllen Sie das Spray immer mit isotonischer ­Kochsalzlösung aus der Apotheke ­auf­, wenn das Fläschchen halb leer ist. Auf diese Weise ­senken Sie die Wirkstoff­kon­zen­tration schrittweise.
Andere Ursachen
Wenn die Nase nach dem Entzug immer noch chronisch verstopft ist, ­stecken mit hoher Wahrscheinlichkeit andere Gründe als ein Arzneimittel-Fehlgebrauch ­dahinter, etwa eine bisher ­unerkannte Allergie. Um der ­zugrunde liegenden Ursache auf die Spur zu kommen, sollten Sie sich ärztlich untersuchen lassen.

 
22.02.2017, Bildnachweis: iStock/Tomm L.

21.02.2017

Flughafen Keime reisen mit

Wer am Flughafen auf Toilette muss, kann sich eine Vielzahl von Erregern einfangen. Bester Schutz: Hände waschen.

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Nicht nur ein Drehkreuz für Reisende: Von Flughäfen aus verbreiten sich auch resistente Erreger über die ganze Welt. Das zeigt eine im Fachblatt Clinical Microbiology and Infection veröffentlichte Studie der Westfälischen Universität Münster. Die Forscher untersuchten 400 Toiletten auf 136 Flughäfen in 59 Ländern. Dabei nahmen sie Abstriche von den inneren Türgriffen. Diese waren mit einer Vielzahl an Erregern kontaminiert.
In jeder 20. Probe wurden gefährliche MRSA-Keime entdeckt, gegen die kein Antibiotikum etwas ausrichten kann. Damit Reisende nicht zu Keim- Kurieren werden, haben die Forscher einen alten, aber wichtigen Rat: Hände waschen, gründlich und nach jedem WC-Besuch. Auf ­öffentlichen Toiletten könnte auch ein alkoho­lisches Handdesinfektionsmittel sinnvoll sein.

 
21.02.2017, Bildnachweis: iStock/Pesky Monkey

20.02.2017

Forschung Gähnen mit Köpfchen

Langes Gähnen deutet auf ein großes Gehirn hin – das ergab eine Untersuchung an verschiedenen Tierarten.

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Ausgiebiges Gähnen zeugt von einem leistungsfähigen Gehirn. Das ergaben Vergleiche von 24 Säugetierarten. Während Menschen durchschnittlich 6,5 Sekunden lang gähnen (und eine Hirnrinde mit 11,5 Milliarden Nervenzellen haben), dauert dieser Vorgang bei Hunden 2,2 Sekunden (160 Millionen Nervenzellen) und bei Mäusen sogar nur 0,8 Sekunden (4 Millionen Nervenzellen). Das berichten Forscher der State University of New York (USA) in der Fachzeitschrift Biology Letters. Wenn jemand allerdings auffällig lange gähnt, besitzt er nicht unbedingt mehr Hirn als andere. Denn systematische Vergleiche bei Menschen führten die Forscher nicht durch.

 
20.02.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

18.02.2017

Training Konkurrenz bewegt

Forscher fanden heraus: Befinden sich Sportler im Wettbewerb, trainieren sie konsequenter.

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Regelmäßiger Sport ist gesund. Doch woher die Disziplin dazu nehmen? Eine US-amerikanische Studie hat jetzt gezeigt: Fitnessangebote werden besonders gut angenommen, wenn unter den Sportlern ein Anreiz zum Wettbewerb existiert, etwa Preise ausgelobt werden. Über elf ­Wochen trainierten konkurrierende ­Studienteilnehmer im Schnitt fast doppelt so häufig wie die Kontrollgruppe.

 
18.02.2017, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Polkadot

18.02.2017

Training Konkurrenz bewegt

Forscher fanden heraus: Befinden sich Sportler im Wettbewerb, trainieren sie konsequenter.

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Regelmäßiger Sport ist gesund. Doch woher die Disziplin dazu nehmen? Eine US-amerikanische Studie hat jetzt gezeigt: Fitnessangebote werden besonders gut angenommen, wenn unter den Sportlern ein Anreiz zum Wettbewerb existiert, etwa Preise ausgelobt werden. Über elf ­Wochen trainierten konkurrierende ­Studienteilnehmer im Schnitt fast doppelt so häufig wie die Kontrollgruppe.

 
18.02.2017, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Polkadot

17.02.2017

Psyche Lügen kann zur Gewohnheit werden

Die Unwahrheit zu sagen kann zur Routine werden, fanden Forscher in einem Test heraus.

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Dass Übung den Meister macht, gilt offenbar auch fürs Lügen. Forscher des University College in London haben für eine Studie beobachtet, was dabei im Gehirn passiert. Zu Beginn machten sie noch eine relativ starke Reaktion in der sogenannten Amygdala aus – dem Bereich des Denkorgans, der unser Handeln emotional bewertet. Jedes Mal, wenn die Testpersonen bewusst die Unwahrheit sagten, flackerte dort ein Signal auf. Logen die Teilnehmern jedoch häufiger, wurde das ­Signal schwächer. Die Wissenschaftler haben ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Neuro­science veröffentlicht.

 
17.02.2017, Bildnachweis: iStock/Nastia11

16.02.2017

Diabetes Schon Vorstufen schaden

Manchmal deckt eine Untersuchung beim Arzt auf, dass eine Vorstufe der Zuckerkrankheit vorliegt. Bereits dieses Diabetes-Vorstadium bedeutet ein Gesundheitsrisiko.

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Bereits Vorstufen der Zuckerkrankheit schaden den Blutgefäßen. Welche Folgen sich daraus ergeben, zeigt jetzt eine Analyse der Daten von 53 Langzeitstudien mit insgesamt 1,6 Millionen Teilnehmern im British Medical Journal. Schon im Vorstadium eines Typ-2-Diabetes stieg das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um rund ein Drittel, für eine Verengung der Herzkranzgefäße und für Schlaganfall um ein Fünftel. Das wirkte sich auch auf das Risiko eines vorzeitigen Todes aus, das um ein Drittel zunahm. Die Beobachtungszeit in den Studien betrug im Mittel 9,5 Jahre.

 
16.02.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

15.02.2017

Ruhige Nächte Checkliste: Schlafstörung

Wer Probleme hat, ein- oder durchzuschlafen, ist für jeden Tipp dankbar. Die „Checkliste Schlafstörung“ der Apotheken Umschau zeigt, was Sie zur Ruhe kommen lässt.

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Sie legen sich ins Bett und können nicht einschlafen. Nachts wachen Sie auf, wälzen sich hin und her, schlummern nicht mehr ein – Schlafstörungen sind einfach lästig. Ungesund sind sie auch, sagen Ärzte. So begünstige Schlafmangel unter anderem Bluthochdruck, Übergewicht und Diabetes. Krankheiten kommen nicht nur als Folge, sondern auch als Ursache von unruhigen Nächten infrage. Ebenso wie Stress und Sorgen. Deshalb sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn Sie im Bett längerfristig keine Ruhe finden.
Was tun bei Schlafproblemen? Das erklärt die Checkliste: Schlafstörung der Apotheken Umschau. Hier geben wir Ihnen fünf kleine Alltagstipps, die Ihnen beim Abschalten helfen und den Schlummer erleichtern. Außerdem finden Sie eine Liste mit pflanzlichen Arzneien, Tees, Bädern und synthetischen Medikamenten, mit denen Sie zur Ruhe kommen.
Wo finden Sie die Checkliste? Auf der aktuellen Apotheken Umschau – in Ihrer Apotheke vor Ort. Oder unter: www.au-checkliste.de

 
15.02.2017, Bildnachweis: W&B

14.02.2017

Hundebesitzer Tierisch bewegt

Hunde halten Ihre Frauchen und Herrchen körperlich in Schwung.

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Hunde sind nicht nur Freunde, sondern auch gute Fitnesstrainer. Zudem fühlen sich die Menschen in ihrer Nähe sicherer. Wie eine internationale Studie ergab, sind Hundebesitzer an mehr Tagen pro Woche körperlich aktiv. Gassigehen führt außerdem dazu, dass sie Auffälligkeiten in ihrer Nachbarschaft schneller wahrnehmen, so die Forscher im Fachblatt BMC Public Health.

 
14.02.2017, Bildnachweis: Image Source/RYF

13.02.2017

Yoga Taille in Form

Vor allem Fettröllchen am Bauch können regelmäßige Yoga-Einheiten zum Schmelzen bringen.

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Yoga-Übungen können Übergewichtigen beim Abnehmen helfen, berichten Forscher im Deutschen Ärzteblatt. Die Teilnehmerinnen der Studie hatten vor allem Probleme mit Fettpolstern am Bauch. Nach einem zwölf­wöchigen Kurs war ihr Taillenumfang um rund vier Zentimeter geschrumpft.

 
13.02.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Comstock Images

11.02.2017

Sehprobleme Affen mit Weitblick

Im Alter brauchen viele Menschen eine Lesebrille. Aber auch Affen werden mit den Jahren weitsichtiger, fanden Wissenschaftler heraus.

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Streckt jemand seinen Arm aus, um Sätze in einem Buch zu entziffern, ist klar: Er braucht eine Lesebrille. Doch Sehprobleme im Alter sind nicht nur ein menschliches Problem. Auch mancher Bonobo wäre mit den Jahren wohl froh um eine Lausebrille. Unsere nächsten Verwandten werden ebenfalls weitsichtig, wie Wissenschaftler aus Japan und Großbritannien herausfanden. Für ihre Studie werteten sie Fotos aus, die Affen beim Lausen zeigten. Während junge Tiere den anderen dicht auf den Pelz rückten, mussten Bonobos im fortgeschrittenen Alter von etwa 40 Jahren die Arme lang machen, um die Parasiten zu fangen. Die Augen von Bonobos altern ähnlich wie die des Menschen, folgern die Forscher in Current Biology.

 
11.02.2017, Bildnachweis: istock/guenterguni

10.02.2017

Fitness-Studio Recht auf eigenes Getränk

Fitness-Studios dürfen ihren Kunden nicht verbieten, selbst Getränke mitzubringen.

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Wenn es draußen richtig kalt ist, schwitzen Sportbegeisterte gerne im Fitness-Studio. Das macht ordentlich durstig. Viele Studios verkaufen deshalb Mineralstoffdrinks und verbieten ihren Kunden per Vertrag, eigene Getränke mitzubringen. Wie die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg betont, ist das nicht rechtmäßig. Da nicht gewährleistet ist, dass die Getränke zu angemessenen Preisen angeboten werden, müssen Sportstudios künftig solche Klauseln aus ihren Verträgen streichen. Auch entsprechende Aushänge in den Räumen muss niemand mehr beachten. Aus Sicherheitsgründen könne zum Beispiel lediglich der Gebrauch von Glasflaschen untersagt werden.

 
10.02.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

09.02.2017

Winterdepression Licht gegen den Blues

Manchen Menschen schlagen die dunklen Wintermonate aufs Gemüt. Tageslicht tanken kann die Beschwerden lindern.

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Wenig Tageslicht und Kälte – und das schon seit Wochen: Die sogenannte Winterdepression erreicht zwischen Januar und Februar ihr Hoch. Das ist die schlechte Nachricht. Etwa jeder vierte Bundesbürger leidet laut der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde regelmäßig an einer saisonal abhängigen Depression. Die gute Nachricht: Die längste Zeit ist überstanden. Im März klingt das Leiden wieder ab. Wer etwas für seine Stimmung tun möchte, dem können Spaziergänge bei Tageslicht oder eine Lichttherapie mit Speziallampen (2500 bis 10 000 Lux) helfen.

 
09.02.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

08.02.2017

Heizungsluft Erkältungsgefahr steigt

In der kalten Jahreszeit kann die trockene Heizungsluft zum Problem werden: Sie erhöht das Risiko für Infekte.

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Sinkt die relative Luftfeuchtigkeit unter 40 Prozent, leiden die Schleimhäute unserer Atemwege. Damit sie Krankheitserreger abwehren können, müssen sie gut befeuchtet sein. Die Trockenheit kann zu Halsschmerzen, Heiserkeit und erhöhter Anfälligkeit für Infekte führen.
Die Lösung: Zu Hause kann schon ein feuchtes Handtuch, das man über die Heizkörper hängt, die Luftfeuchtigkeit ausreichend erhöhen. Auch Raumbefeuchter verbessern das Wohnklima, müssen aber gewissenhaft gereinigt werden. Wenn Sie keine Möglichkeit haben, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, dann können Lutschpastillen und reichlich Trinken das Problem lindern. Beachten Sie aber, dass viele Mittel gegen Halsschmerzen desinfizierende Stoffe oder Lokalantibiotika enthalten und daher nicht zum Dauergebrauch geeignet sind. Lassen Sie sich in der Apotheke ein geeignetes Mittel empfehlen.

 
08.02.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

07.02.2017

Hypochonder Krank vor Sorge

Wer ständig Angst um seine Gesundheit hat, erhöht damit womöglich das Risiko für eine Herzkrankheit. Das zeigte eine Studie.

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Hypochonder – also Menschen, die in ständiger Angst leben, an einer schweren Krankheit zu leiden – haben womöglich ein um mehr als 70 Prozent erhöhtes Risiko für Herz-Kreis­lauf-Erkran­kungen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der ­Universität von Bergen (Norwegen). Bei 7000 Probanden wurden die Herzkranzgefäße untersucht. Je größer die Ängste waren, desto höher war auch das Risiko für eine Herzkrankheit. Die Forscher betonen deshalb im Fachblatt BMJ Open, dass man psychische Krankheiten wie Hypochondrie ernst nehmen müsse.

 
07.02.2017, Bildnachweis: iStock/Don89

06.02.2017

Oxytocin Kuscheliger als gedacht

Oxy­tocin wird oft als "Kuschelhormon" bezeichnet. Neue Untersuchungen ergaben: Wir haben mehr davon, als erwartet.

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Kein Hormon wie jedes andere: Oxy­tocin. Es ist verantwortlich für menschliche Beziehungen, etwa die Bindung zwischen Mutter und Kind, lässt einen mitfühlen, macht optimistisch. Allerdings konnte man das "Kuschelhormon" bisher nur schlecht im Blut nachweisen. Nun fanden Wissenschaftler der Universität Oslo (Norwegen) eine Methode. Erste Analysen, die im Fachblatt Scientific Reports veröffentlicht wurden, zeigen: Wir haben 100 Mal mehr Oxytocin im Blut, als bisher angenommen. Die Forscher hoffen jetzt, noch genauer unterschiedliche Hormonspiegel bestimmen zu können – und wie sie sich auf unser Sozialverhalten auswirken.

 
06.02.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

04.02.2017

Emotionen Trauriger Film gegen Schmerzen?

Komödien lindern Schmerzen. Aber eine Tragödie? Wohl auch, wie ein Experiment zeigt.

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Wer sich von Filmen gerne mal zu Tränen rühren lässt, tut sich etwas Gutes: Emotional aufwühlende Szenen dämpfen das Schmerzempfinden und stärken das Gruppen­gefühl. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Oxford im Fachblatt Royal Society Open Science.
Probanden, die gemeinsam eine Tragödie angesehen hatten, fühlten sich danach stärker verbunden als Studien­teilnehmer nach einer neutralen Dokumentation. Außerdem hielten sie es länger in der Hocke aus, bis der Schmerz sie zum Aufgeben zwang. Beides führen die Forscher auf eine gesteigerte Endor­phin­-Ausschüttung zurück, die man bislang nur lustigen Filmen zuschrieb.

 
04.02.2017, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Bananastock LTD, Stockbyte/RYF

04.02.2017

Emotionen Trauriger Film gegen Schmerzen?

Komödien lindern Schmerzen. Aber eine Tragödie? Wohl auch, wie ein Experiment zeigt.

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Wer sich von Filmen gerne mal zu Tränen rühren lässt, tut sich etwas Gutes: Emotional aufwühlende Szenen dämpfen das Schmerzempfinden und stärken das Gruppen­gefühl. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Oxford im Fachblatt Royal Society Open Science.
Probanden, die gemeinsam eine Tragödie angesehen hatten, fühlten sich danach stärker verbunden als Studien­teilnehmer nach einer neutralen Dokumentation. Außerdem hielten sie es länger in der Hocke aus, bis der Schmerz sie zum Aufgeben zwang. Beides führen die Forscher auf eine gesteigerte Endor­phin­-Ausschüttung zurück, die man bislang nur lustigen Filmen zuschrieb.

 
04.02.2017, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Bananastock LTD, Stockbyte/RYF

03.02.2017

Glück Zufriedene Deutsche

Laut dem neuen Glücksatlas sind die Deutschen anscheinend zufriedener denn je.

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Die Deutschen sind offenbar zufriedener denn je. Zumindest legt dies der neue Glücksatlas nahe, den Forscher der Universität Freiburg und das Institut für Demoskopie Allensbach alljährlich im Auftrag der Deutschen Post erstellen. Die Autoren fragen unter anderem nach Familie, Arbeit und Gesundheit. 2016 stieg die subjektive Lebens­zufriedenheit auf einer Skala von 0 bis 10 von 7,02 Punkten im Vorjahr auf  7,11 – der Spitzenwert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2010.

 
03.02.2017, Bildnachweis: Image Source/ RYF

02.02.2017

Morbus Crohn Woher kommen die Entzündungen?

Wissenschaftler haben drei Arten von Mikroorganismen entdeckt, die möglicherweise eine Rolle bei der Darmkrankheit Morbus Crohn spielen.

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Woher kommen die Entzündungen im Darm von Morbus-Crohn-Pa­tienten? Wissenschaftler haben jetzt drei neue Verdächtige: zwei Bakterien, E. coli und Serratia marcescens, sowie den Pilz Candida tropicalis, die als Trio einen Biofilm bilden. Dieser haftet an der Darmschleimwand und kann entzündliche Reaktionen ver­ursachen. Das berichtet ein internationales Forscherteam im Fachmagazin mBio

 
02.02.2017, Bildnachweis: W&B/Dr. Ulrike Möhle

01.02.2017

Gesundheit Aus der Hand lesen

Mit welcher Kraft ein Mensch einem anderen die Hand drückt, lässt anscheinend Aussagen auf dessen Gesundheitszustand zu. Das ergab zumindest eine Studie.

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Nicht die Lebenslinie zeigt die Zukunft eines Menschen – sondern sein Händedruck. Laut einer Studie lässt sich aus ihm das Risiko ableiten, frühzeitig zu sterben. Österreichische Forscher veröffentlichten entsprechende Werte im Fachmagazin PLOS One. Die Kraft des Händedrucks wurde dafür mit einem Dynamometer gemessen. Beispiel: Ein Mann zwischen 30 und 34 Jahren, der über 1,90 Meter groß ist, drückt im Schnitt mit 57 Kilo zu. Sinkt der Wert auf unter 49, ist das ein Hinweis auf ein erhöhtes Gesundheitsrisiko.

 
01.02.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Fuse

31.01.2017

Skifahren Anfahrt ohne Übelkeit meistern

Auf der Piste ist alles wunderbar, aber vorher im Auto wird es so manchem schlecht. Grund sind die kurvigen Straßen ins Skigebiet. Was hilft.

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Pisten hinunterwedeln finden viele wunderbar, die Anreise weniger. Denn viele Straßen zu Skigebieten schlängeln sich kurvenreiche Bergpässe hinauf. Damit einem dabei nicht übel wird, helfen ätherische Öle zum Schnuppern, zum Beispiel aus Pfefferminz und Ingwer. Pfefferminzöl entspannt, Ingwer wirkt gegen Übelkeit. Außerdem sollten Mitfahrer lieber aus dem Fenster schauen, als ein Buch zu lesen. So können sie Kurven vorher sehen – und natürlich die Winterlandschaft genießen.

 
31.01.2017, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Thinkstock LLC

30.01.2017

Müsli Haferflocken als Cholesterinsenker?

Das Getreide wirkt sich günstig auf den Cholesterinspiegel aus.

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Dass Haferflocken das "schlechte" LDL-Cholesterin im Blut verringern, ist bekannt. Dass sie auch andere Blutfette reduzieren können, haben Forscher aus Kanada jetzt in einer Überblicks­studie nach­gewiesen. Wie sie im British Journal of Nutrition berichten, können 3,5 Gramm des Hafer-Ballaststoffs Betaglucan pro Tag die Werte des Gesamt-Choles­terins (abzüglich des schützenden HDL-Cholesterins) leicht senken. Doch müsste man dafür mehr als 100 Gramm Haferflocken verzehren. Der gesunde Stoff steckt auch in Haferkleie und Gerste.

 
30.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

28.01.2017

Heilpflanze Gesunde Kapuzinerkresse

Die Arzneipflanze enthält Senföle, die antibakteriell wirken. In einem Experiment zeigte sich, dass sie auch den Zuckerstoffwechsel beeinflussen.

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Senföle aus der Kapuzinerkresse wirken nicht nur antibakteriell, sie können auch den Zucker­stoffwechsel beeinflussen. Das zeigt eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Ernährungs­forschung und des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau. In Labortests stellten Leberzellen weniger Enzyme her, die nötig sind, um Zucker zu bilden, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift PLOS One.

 
28.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

28.01.2017

Heilpflanze Gesunde Kapuzinerkresse

Die Arzneipflanze enthält Senföle, die antibakteriell wirken. In einem Experiment zeigte sich, dass sie auch den Zuckerstoffwechsel beeinflussen.

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Senföle aus der Kapuzinerkresse wirken nicht nur antibakteriell, sie können auch den Zucker­stoffwechsel beeinflussen. Das zeigt eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Ernährungs­forschung und des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau. In Labortests stellten Leberzellen weniger Enzyme her, die nötig sind, um Zucker zu bilden, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift PLOS One.

 
28.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

27.01.2017

Schilddrüse Beschwerden trotz Tabletten?

Patienten verspüren manchmal, obwohl sie Schilddrüsenmedikamente einnehmen, Symptome wie Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Ein Grund, zum Arzt zu gehen, sagen Forscher.

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Hormontabletten normalisieren zu niedrige Werte des Schild­drüsenhormons. Trotzdem ­fühlen sich manche Patienten weiterhin müde und antriebslos, nehmen zu und leiden unter Verstopfung. Eine US-Studie belegt jetzt: Das sind keine Hirngespinste. Rat: den Arzt ansprechen und eventuell die Therapie anpassen lassen.

 
27.01.2017, Bildnachweis: Jupiter Images/FRENCH PHOTOGRAPHERS ONLY

26.01.2017

Abnehmen Wasser statt Diätgetränk

Wer Wasser statt zuckerfreie, aber gesüßte Getränke zu sich nimmt, verliert mehr an Gewicht.

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Beim Abnehmen auf Diätgetränke zu setzen ist keine gute Idee. Das belegt eine Studie britischer und iranischer Forscher: Übergewichtige und ­­zuckerkranke Frauen tranken täglich ein kalorienfrei gesüßtes Getränk, die Kontrollgruppe bekam nur ­Wasser. Bei Letzterer war nach 24 Wochen im Schnitt über ein Kilo mehr verschwunden. Zudem waren die Blutzuckerwerte besser.

 
26.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/istock

25.01.2017

Job Sport gegen Stress

Viele Menschen sind gestresst. Körperliche Bewegung kann ihnen helfen, besser damit umzugehen.

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Sechs von zehn Menschen in Deutschland fühlen sich ge­stresst. Ein knappes Viertel der Bevölkerung gibt in der TK-Stressstudie 2016 sogar an, häufig überlastet zu sein. 40 Prozent jedoch empfinden das selten oder nie – vielleicht, weil sie Sport treiben.
Arbeitsforscher der Technischen Universität Dortmund zeigten mit einer Datenanalyse, dass Menschen, die körperlich fit sind, besser mit Stress im Job um­gehen, als solche, die selten sporteln. Sie können ihre Gefühle und ihr Verhalten leichter regulieren. Für die Studie maßen die Wissenschaftler die körperliche Fitness von 800 Berufstätigen, anschließend befragten sie sie zu ­ihrer psychischen Belastung am Arbeitsplatz.

 
25.01.2017, Bildnachweis: iStock/ Tomml

24.01.2017

Rückenschmerzen Hilfe durch Placebo

Eine Studie zeigt: Sogar als die Teilnehmer wussten, dass sie ein wirkungsloses Mittel bekamen, half es ihnen.

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Erstaunlich: Selbst wenn der Arzt dem Patienten sagt, dass er ihm nur ein
wirkungsloses Präparat gibt, erzielt dieses Placebo positive Effekte. Für eine Studie schluckten Menschen mit Rücken­beschwerden entweder nur ein Schmerzmittel oder zusätzlich ein Placebo. Nach drei Wochen hatten die Beschwerden in der Placebo-Gruppe dennoch deut­licher nachgelassen als in der Vergleichs­gruppe. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachmagazin Pain.

 
24.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

23.01.2017

Wärmepflaster Sauna erlaubt?

Wer tagsüber ein Wärmepflaster anwendet und abends in die Sauna möchte, sollte vorsichtig sein.

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Sie tragen tagsüber ein ­Wärmepflaster und wollen abends in die Sauna. Wärmepflaster helfen bei Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen, die nicht durch eine Entzündung ausgelöst sind. Die durchblutungsfördernden Stoffe können aber im Zusammenspiel mit Saunawärme sehr unangenehm werden.
Waschen Sie nach dem Abnehmen des Pflasters die Haut nicht mit Wasser und ­Reinigungsmittel. Denn das ­entfernt die fettlöslichen ­Inhaltsstoffe nur in geringem ­Maß. Besser eignet sich ein Wattepad mit Babyöl oder eine fette Creme, um die Wirkstoffe des Pflasters zu entfernen.

 
23.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Comstock Images

21.01.2017

Schmerzempfinden Gib mir Deine Hand, Schatz

Forscher sagen: Geht es darum, Schmerzen auszuhalten, kann Händchenhalten helfen.

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So schön, so einfach, so ­effektiv: Händchenhalten kann helfen, Schmerzen zu lindern. Es habe einen beinahe betäubenden Effekt, fanden Forscher der Universität Haifa in ­Israel heraus. Je größer die Empathiefähigkeit des Berührenden war, umso stärker war der Effekt. Im Fachmagazin Journal of Pain berichten sie, dass sogar allein die Anwesenheit des Partners schon helfe, ­Schmerzen besser zu ertragen. Händchen ­halten – ein schöner Tipp zum Beispiel für alle, bei ­denen die Geburt des Kindes kurz bevorsteht.

 
21.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Wavebreak Media

20.01.2017

Diabetes Mit Typ 1 ins Cockpit?

Anders als in Deutschland dürfen Menschen mit Typ-1-Diabetes in Großbritannien Pilot werden – unter Auflagen.

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Pilot ist einer der wenigen Berufe, die Typ-1-Diabetikern verwehrt sind. Allerdings nicht in Großbritannien. Dort dürfen seit 2012 auch Typ-1-Diabetiker Linienmaschinen steuern, wenn sie eine Reihe von Auflagen erfüllen, darunter engmaschige Zuckerkontrollen. Eine Studie zeigte jetzt, dass die betroffenen Flugkapitäne während mehrerer Tausend Flugstunden fast ausnahmslos vorbildliche Zuckerwerte hatten. In keinem Fall kam es während eines Fluges zu blutzuckerbedingten Problemen.

 
20.01.2017, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Thinkstock

19.01.2017

Sturzgefahr Stolperfalle im Kopf

Aus Angst vor Stürzen ziehen sich Menschen mit Parkinson oft zurück. Das kann die Krankheit ungünstig beeinflussen.

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Bloß nicht stürzen! Parkinsonpatienten fühlen sich oft unsicher, weil ihre Krankheit Bewegungen erschwert. Bei einer schwedischen Studie gaben 41 Prozent der Betroffenen an, aus Furcht hinzufallen Unternehmungen zu vermeiden – zum Beispiel einkaufen oder Freunde treffen. Körperliche Aktivität beeinflusst den Verlauf der Krankheit aber positiv. Die Autoren raten daher, der Sturzangst früh entgegenzutreten, etwa mit Physiotherapie.

 
19.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

18.01.2017

Forschung Verstehen Hunde Sprache?

Wissenschaftler untersuchten, welche Wirkung lobende Worte auf die Vierbeiner haben.

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Lob oder Leckerli: Was ist Hunden lieber? Das untersuchten US-Forscher anhand von Hirnschichtbildern der Tiere. Auf anerkennende Worte des Halters reagieren die Vierbeiner stärker als auf Futter, so das Ergebnis. Offenbar kommt es auch darauf an, in welchem Ton das Lob erfolgt: Nach einer weiteren Studie, diesmal aus Ungarn, unterscheiden Hunde zwischen dem Inhalt von Worten und deren Betonung. "Brav!" ist nicht gleich "Brav".

 
18.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

17.01.2017

Senioren profitieren Enkel hüten hält gesund

Großeltern scheint es gut zu tun, auf ihre Enkelkinder aufzupassen. Zu diesem Ergebnis kommen britische Wissenschaftler.

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Nichts geht ohne Oma: In vielen Familien springen Großeltern bei der Kinderbetreuung ein. Sich um den Nachwuchs zu kümmern mag mitunter anstrengend sein, meinen britische Forscher nun. Alles in allem scheinen Senioren aber zu profitieren: Wer Enkel hütet, fühlt sich gesünder und leidet seltener an depressiven Symptomen als Großeltern ohne Familieneinsatz. Die Wissenschaftler hatten Daten einer Langzeitstudie gesichtet.

 
17.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

16.01.2017

Ernährung Lob für Vollkorn

Wer bewusst zu Vollkornprodukten greift, tut viel für seine Gesundheit. Das ergab eine Untersuchung.

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Eine Schale Müsli und zwei Scheiben Vollkornbrot pro Tag: Schon damit lässt sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, Typ-2-Diabetes und Krebs senken. Das berichten Experten, die 45 Studien zu diesem Thema durchforstet haben. Vollkornprodukte enthalten mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

 
16.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

14.01.2017

Intensiv-Therapie Seelische Krise danach

Wer auf der Intensivstation gelegen hat, leidet später häufiger an Depressionen. Das zeigte eine Studie.

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Die Behandlung auf einer Intensivstation bedeutet häufig Stress – und der geht an vielen Patienten nicht spurlos vorbei. Jeder Dritte leidet ein Jahr später unter einer Depression, lautet das Fazit einer Übersichtsstudie aus den USA. Ärzte und Angehörige sollten daher ihr Augenmerk auf Anzeichen einer Depression richten. Nach Angaben der Forscher verringert eine Reha nach der Akut­behandlung möglicherweise das Risiko.

 
14.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

13.01.2017

Mundgesundheit Mehr Biss

Sorgfältige Pflege und mehr zahnerhaltende Therapien zeigen wohl Wirkung. Senioren behalten mehr eigene Zähne.

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Deutschlands Zahnärzte berichten von Fortschritten bei der Mundgesundheit: Im Vergleich mit den 1990er-Jahren haben die jungen Senioren von heute deutlich mehr eigene Zähne. Die Mediziner erklären das mit besserer Pflege und der Zunahme zahnerhaltender Therapien. So viele eigene Zähne haben 65- bis 74-Jährige im Schnitt:

1997: 10 Zähne
2005: 14 Zähne
2014: 17 Zähne

Quelle: Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (2016)

 
13.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

12.01.2017

Schwangerschaft Hör auf meine Stimme, Baby!

Babylaute werden schon vor der Geburt des Kindes von Mamas Stimme beeinflusst. Darauf deuten Untersuchungen hin.

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Neugeborene zeigen schon bei ihrem ersten Weinen melodische Muster ­ihrer Muttersprache. Das berichten Forscher der Universität Würzburg in den Fachzeitschriften Speech, Lan­guage and Hearing und Journal of Voice. Danach weinen zum Beispiel Babys aus China und Kamerun anders als deutsche Babys. Dies ­zeige sich besonders deutlich, wenn es sich um tonale Sprachen, wie etwa das Hochchinesische, handle. Hier trägt nicht nur das Wort, sondern auch die Ton­höhe, in der es ausgesprochen wird, zur Bedeutung bei. Die Forscher vermuten, dass die Babylaute schon vor der Geburt des Kindes von der Stimme der Mutter geprägt werden.

 
12.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

11.01.2017

Blutzucker Technik schlägt Schnüffelnase

Speziell geschulte Hunde sollen ihren Besitzer warnen, wenn der Blutzucker zu tief sinkt. Forscher untersuchten, wie gut das im Vergleich zu bestimmten Messgeräten funktioniert.

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Diabetes-Warnhunde geben Laut, wenn ihr Besitzer unterzuckert. Im Direktvergleich mit einem CGM-Gerät, das den Zuckerspiegel ständig überwacht, sind sie aber deutlich langsamer, wie eine Studie ergab. Die Geräte erkannten Unterzuckerungen im Durchschnitt 22 Minuten früher als die Vierbeiner, die zudem viele "Fehlalarme" gaben.

 
11.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

10.01.2017

Über 100 Fit wie Methusalem

Menschen, die bereits ihren 100. Geburtstag feiern durften, sind vergleichsweise gut in Form. Das zeigte eine Studie.

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Um die Gesundheit der über 100-Jährigen steht es offenbar besser als gedacht. Darauf deutet eine Studie der AOK Nordost unter ihren Versicherten hin. Zwar hatten fast alle Superoldies im Jahr 2015 Hilfsmittel verschrieben bekommen, etwa einen Rollator. Doch rund 60 Prozent von ihnen wohnten noch zu Hause – und mehr als jeder Fünfte kam ohne regelmäßige Medikamenteneinnahme aus.

 
10.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

09.01.2017

Erfrischungsgetränke Oft Zuckerbomben

Getränke wie Limonaden oder Energydrinks sind oft sehr süß, ergab ein Test.

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Erfrischungsgetränke sind oft Zuckerbomben. Darauf weist die Verbraucherorganisation foodwatch hin. Sie ließ 463 Limo­naden, Schorlen, Brausen, Fruchtsäfte und Energydrinks untersuchen. Erfrischungsgetränke machen nicht frisch, sondern krank, so das ernüchternde Fazit der foodwatch-Ernährungsexperten. 13,5 Stück Würfelzucker enthält das süßeste untersuchte Getränk — ein Energydrink. Sechs Stück Würfelzucker stecken im Schnitt in Erfrischungsgetränken. 81 Prozent aller Getränke enthalten Zucker. 80 Liter gesüßte Getränke trinkt jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr (Quelle: foodwatch, 2016).

 
09.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStock

07.01.2017

Kosmetik Welche Creme schützt im Winter am besten?

Minusgrade, eisiger Wind, wenig Licht: Warum Ihre Haut im Winter besondere Pflege braucht.

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Rutscht das Quecksilber auf unter acht Grad, stellen unsere Talgdrüsen ihre ­­Arbeit ­größtenteils ein. Der Schutzfilm der Haut wird porös. Durch die trockene Winterluft und die Temperaturunterschiede ­zwischen drinnen und draußen verliert sie zudem Feuchtigkeit.
Spezielle Beauty-Konzen­­trate – etwa mit Hyaluronsäure, Meeresmineralien, Avocado- oder Sojaöl – füllen dann die hauteigenen Wasserspeicher auf. Verteilen Sie von solchen Seren und Ampullen morgens und abends ein paar Tropfen auf Gesicht, Hals und Dekolleté.
Darüber eine Gesichtscreme für trockene Haut geben, eine reichhaltige Wintercreme oder eine Cold-Cream. Rückfettend und nährend wirken Zutaten wie Mandelöl, Sheabutter, Linolsäure, Ceramide und Omega-Fettsäuren.
Auch Basiscremes sind für Menschen, die zu allergischen Hautreaktionen neigen (Atopiker), eine gute Option. Im Warmen sollten Sie allerdings diese eher fetten Cremes nicht zu dick auftragen, damit die Haut darunter nicht schwitzt.

 
07.01.2017, Bildnachweis: iStock/Andrey Artykov

07.01.2017

Kosmetik Welche Creme schützt im Winter am besten?

Minusgrade, eisiger Wind, wenig Licht: Warum Ihre Haut im Winter besondere Pflege braucht.

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Rutscht das Quecksilber auf unter acht Grad, stellen unsere Talgdrüsen ihre ­­Arbeit ­größtenteils ein. Der Schutzfilm der Haut wird porös. Durch die trockene Winterluft und die Temperaturunterschiede ­zwischen drinnen und draußen verliert sie zudem Feuchtigkeit.
Spezielle Beauty-Konzen­­trate – etwa mit Hyaluronsäure, Meeresmineralien, Avocado- oder Sojaöl – füllen dann die hauteigenen Wasserspeicher auf. Verteilen Sie von solchen Seren und Ampullen morgens und abends ein paar Tropfen auf Gesicht, Hals und Dekolleté.
Darüber eine Gesichtscreme für trockene Haut geben, eine reichhaltige Wintercreme oder eine Cold-Cream. Rückfettend und nährend wirken Zutaten wie Mandelöl, Sheabutter, Linolsäure, Ceramide und Omega-Fettsäuren.
Auch Basiscremes sind für Menschen, die zu allergischen Hautreaktionen neigen (Atopiker), eine gute Option. Im Warmen sollten Sie allerdings diese eher fetten Cremes nicht zu dick auftragen, damit die Haut darunter nicht schwitzt.

 
07.01.2017, Bildnachweis: iStock/Andrey Artykov

06.01.2017

Lebensfreude Gesund mit glücklichem Partner

Je zufriedener der Lebensgefährte, desto gesünder ist man selbst. Das ergab eine Studie an 2000 Paaren.

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Ist der Partner glücklich, kann man sich selbst auch freuen. Denn anscheinend hängt die eigene Gesundheit mit den Gefühlen des anderen ­­zusammen: Je zufriedener der Lebensgefährte, desto gesünder ist man selbst. Das schreiben ­Forscher im Fachblatt Health Psychology. Sie ­befragten knapp 2000 Paare zwischen 50 und 94 Jahren. Ein möglicher Grund: Von glücklichen Menschen könne man mehr Unterstützung erwarten.

 
06.01.2017, Bildnachweis: iStock/monkeybusinessimages

05.01.2017

Kälte Tipps für warme Füße

Ihre Füße fühlen sich wie Eiszapfen an? Das hilft.

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Ein Fußbad mit Rosmarin, Lavendel, Arnika oder Thymian steigert die Durchblutung.
Danach eine Fußcreme mit Harnstoff, Pfirsichkernöl und Aloe vera einmassieren – das pflegt und ist gut gegen Hornhaut.
Zum Schluss in kuschelige Socken schlüpfen.

 
05.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

04.01.2017

Gehirn Musik schärft die Sinne

Wer tanzt und musiziert, trainiert den Kopf, sagen Wissenschaftler.

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Tanzen und Musizieren beeinflussen unser Gehirn mehr als bisher angenommen. Beides wirkt sich auf Motorik und Sinneswahrnehmung aus. Bei der Analyse von Aufnahmen des Gehirns stellten Wissenschaftler aus Kanada fest, dass Tanzen dort vor allem die Vernetzung fördert, während Musizieren einzelne Verbindungen stärkt. Das könne daran liegen, dass beim Tanzen der gesamte Körper im Einsatz ist. Wer Musik macht, richte seine Aufmerksamkeit auf bestimmte Körperteile wie Hände, Finger oder den Mund. Ihre Ergebnisse haben die Forscher im Fachblatt Neuro­Image veröffentlicht.

 
04.01.2017, Bildnachweis: Thinkstock/Hemera

03.01.2017

Otitis media Antibiotika direkt ins Ohr?

Wissenschaftler haben ein antibiotikahaltiges Gel entwickelt, das die Behandlung einer Mittelohrentzündung erleichtern soll.

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Forscher der Harvard-Universität in Boston (USA) haben ein antibiotikahaltiges Gel entwickelt, das die Behandlung bakterieller Mittelohrentzündungen künftig erleichtern soll. Erste Versuche, bei denen es in den Gehörgang gespritzt wurde, zeigten Erfolg.
Das Gel transportierte genügend Wirkstoff durch das Trommelfell zu den Erregern, um diese komplett zu beseitigen. Bislang erfolgt die Behandlung der Patienten – meist kleine Kinder – mit Antibiotika-Tabletten.

 
03.01.2017, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Ablestock

02.01.2017

Weiblicher Zyklus Woher kommt das Stimmungstief?

Frauen haben vor ihren "Tagen" manchmal Stimmungsschwankungen. Forscher haben entdeckt, dass es zyklusabhängig zu Veränderungen in bestimmten Hirnregionen kommt – eine Erklärung?.

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Nicht nur die Hormonspiegel im Blut schwanken bei Frauen im Verlauf des monatlichen Zyklus. Auch im Gehirn kommt es zu messbaren periodischen Veränderungen – und zwar im Hippocampus, einer Region, die für Gefühle und das Gedächtnis wichtig ist. Bis zum Eisprung schwillt der Hippocampus ein wenig an, bis zur Menstruation schrumpft er wieder. 
Die neuen Erkenntnisse könnten dazu beitragen, die Ursachen etwa für das Stimmungstief besser zu verstehen, das viele Frauen regelmäßig vor ihren "Tagen" plagt. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig hat diese Analyse durchgeführt und die Ergebnisse in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.
 

 
02.01.2017, Bildnachweis: iStock/Anouchka

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